aktuelle Nachrichten

Parkinsonbetroffene brauchen gezieltes Training

Damit Betreuungsteams Bewohner, die an Parkinson erkrankt sind, bedürfnisgerecht unterstützen können, hilft das Wissen über die neurodegenerative Erkrankung dabei, abgestimmte Angebote zu entwickeln.

DBfK fordert Bruttogrundgehalt von 4000 Euro

Zu Beginn des von der WHO ausgerufenen internationalen Jahrs der Pflegefachpersonen und Hebammen trafen sich in Essen engagierte Verbandsvertreterinnen und -vertreter des DBfK zu einem Neujahrsfrühstück.

Niedersachsen will Älteren mit präventiven Hausbesuchen helfen

Niedersachsen startet ein Pilotprojekt, bei dem älteren Menschen mit präventiven Hausbesuchen geholfen werden soll, länger in den eigenen vier Wänden zu leben. Stadtmitarbeiter sollen Senioren bei den Besuchen Tipps zur altersgerechten Ausstattung der Wohnung sowie Hinweise auf Hilfsangebote wie Mittagstische, Einkaufshilfen und Nachbarschaftsaktivitäten geben, wie das Sozialministerium in Hannover jetzt mitteilte.

Absolventenzahlen in Rheinland-Pfalz rückläufig

Die Zahl der Absolventen in Pflegeberufen in Rheinland-Pfalz hat im vergangenen Jahr erneut abgenommen. Im Jahr 2019 beendeten 1700 Menschen eine Pflegeausbildung - das sind 5,6 Prozent weniger (100 Absolventen) als noch im Vorjahr, wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilte.

Familiäre Pflege führt zu Lohneinbußen bei Erwerbstätigen

Rund drei Prozent ihres Stundenlohns büßen Arbeitnehmer auf dem deutschen Arbeitsmarkt ein, wenn sie familiäre Pflege leisten. Dies ist das Ergebnis der Studie "Einkommensrisiko Pflege? Der Zusammenhang von familiärer Pflege und Lohn", durchgeführt von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Altersfragen und der Universität Bremen.

Spahns Pläne gegen die Zeitarbeit

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will per Gesetz verhindern, dass immer mehr fest angestellte Pflegekräfte aus Kliniken in die Leiharbeit wechseln.

Prognose: Zahl der Pflegebedürftigen steigt in Sachsen weiter

Sachsen muss sich in den nächsten Jahren auf mehr Pflegebedürftige einstellen. Bis 2030 steigt die Zahl der Menschen mit Pflegebedarf voraussichtlich auf 242.000 und damit um ein Fünftel an, wie aus jetzt veröffentlichten Berechnungen des Statistischen Landesamtes hervorgeht. 

Videosprechstunden sollen weiter ausgebaut werden

Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) setzen auf einen Ausbau von Videosprechstunden als flexible Angebote für viele Patienten. "Derzeit betrachten die Ärzte das eher als eine Zusatzleistung", sagte Stefanie Stoff-Ahnis, Vorstand des GKV-Spitzenverbands. Dabei seien Videotelefonie-Dienste doch längst selbstverständlich.