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DBfK prüft Parteiprogramme auf Pflegetauglichkeit

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat zur Bundestagswahl am 24. September auf seiner Website eine Übersicht der Wahlprogramme zu Pflegethemen zusammengestellt. Verglichen werden die Aussagen der vier aktuell im Bundestag vertretenen Parteien CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke.

Eigene Interessenvertretung für die Pflege geplant

Die nordrhein-westfälische Landesregierung will einem Bericht zufolge die Rolle von Pflegekräften im Gesundheitswesen stärken. Wo über Pflege entschieden werde, sitze "oftmals keiner von der Pflege mit am Tisch", sagte
NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

Kreative Teilhabeangebote für Menschen mit Demenz ausgezeichnet

Die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) hat in Mainz die sechs eindrucksvollsten Angebote des Wettbewerbs "Teilhabe für Menschen mit Demenz!" ausgezeichnet, die sich in besonderer Art und Weise für die Teilhabe von Menschen mit Demenz in Rheinland-Pfalz einsetzen.

Entbürokratisierung: Verantwortung an Verbände übergeben

Die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung Ingrid Fischbach hat in Berlin das Entbürokratisierungsprojekt in die Verantwortung der Trägerverbände der Pflege übergeben. Mit dem Projekt www.Ein-Step.de wurde bundesweit in ambulanten, teilsationären und stationären Pflegeeinrichtungen eine vereinfachte Pflegedokumentation eingeführt.

Ersatzkassen laden zum Ideenwettbewerb ein

Bewegung, Ernährung, geistige Fitness, "beschützt fühlen" oder "Schönes erleben in der Gemeinschaft" – so könnten die Ideen lauten, die Bewerber noch bis zum 30. September 2017 einreichen können: Zum Ideenwettbewerb "Heimvorteil für mehr Gesundheit" haben der Verband der Ersatzkassen (vdek) und seine sechs Mitgliedskassen aufgerufen.

Personal: Arbeitshilfe stößt auf Kritik

Mit Befremden hat der Verband Deutscher Alten- und Behinderten­hilfe (VDAB) eine Arbeitshilfe für gute Arbeitsbedingungen in der Langzeitpflege zur Kenntnis genommen. Alles, was in der vom Bundesgesundheitsministerium geförderten Publikation stehen, sei längst bekannt und an gehe der Praxiswirklichkeit der meisten Unternehmen vorbei.

SPD-Politikerinnen wollen Pflegeberufe aufwerten

Ein "Aktionsprogramm zur Aufwertung sozialer Berufe", das Bundesfamilienministerin Katarina Barley, Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer Ende letzter Woche in Mainz vorgestellt haben, setzt unter anderem auf bessere Löhne, eine kostenfreie und vergütete Ausbildung, Entwicklungsperspektiven und mehr Arbeitszufriedenheit.

Urteil: Mindestbesetzung ist zulässig

Die Vorgabe einer Mindestbesetzung mit Pflegepersonal ist eine zulässige Maßnahme, wenn damit die Beschäftigten vor einer Gesundheitsgefährdung durch Überlastung geschützt werden. Das hat das Arbeitsgericht Kiel bereits Ende Juli entschieden, wie erst jetzt bekannt wurde. Der Beschluss ist allerdings noch nicht rechtskräftig.