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Ehemalige MDK-Funktionäre zu Schadenersatz verurteilt

Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) hat die ehemaligen Vorsitzenden des Verwaltungsrates des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) Niedersachsen zum Schadenersatz für unrechtmäßige Erhöhungen eines Geschäftsführergehalts verurteilt. Dem MDK sei ein Schaden von ca. 410.000 Euro entstanden.

Kasse fordert bessere Willkommenskultur in der Altenpflege

Die Techniker Krankenkasse (TK) hat an die Landesregierung in Baden-Württemberg appelliert, im Rahmen eines "Masterplans Pflege" ein Konzept zu entwickeln, wie sowohl die fachliche als auch die soziale Integration von ausländischen Beschäftigten in der Altenpflege verbessert werden kann.

Bundesarbeitsminister will Tarifvertrag durchdrücken

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) dringt auf einen Tarifvertrag für die Altenpflege. "Die Tarifbindung sinkt. Das muss sich ändern, wenn wir soziale Spannungen verhindern wollen", sagte Heil der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Speziell in der Altenpflege müsse "etwas passieren".

Wie Bayern die Pflege digitalisieren will

Die Bayerische Staatsregierung will mit der Strategie "Bayern Digital" bis 2022 insgesamt sechs Milliarden Euro für Digitalisierungsprojekte investieren; unter anderm auch in den Bereichen Gesundheit und Pflege

Die Fördervielfalt der Bundesländer nutzen

Tagespflegen sind mit den verschiedensten Herausforderungen konfrontiert, die Investitionen erfordern. In vielen Fällen stehen hierfür staatliche Fördermittel zur Verfügung. Das Problem: Oft wissen Inhaber, ­Träger und Leitung nichts oder nicht ausreichend von diesen Möglichkeiten.

DBfK kritisiert hohe Teilzeitquote in der Altenpflege

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe Nordwest (DBfK) kritisiert die hohe Teilzeitquote in der Altenpflege. Die Zahlen der aktuellen Pflegestatistik zeigten, dass rund 70 bis 80 Prozent der Beschäftigten in den vom Verband betreuten Bundesländern in Teilzeit angestellt seien. Begründet sei dies auch durch den hohen Frauenanteil.

Nur 15 Prozent der Erstanträge abgelehnt

Im vergangenen Jahr sind weniger Erstanträge auf die Erteilung eines Pflegegrades abgelehnt worden als 2017. Wie aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf Fragen der Linken-Abgeordneten Sabine Zimmermann im Bundestag hervorgeht, wurden 2018 insgesamt 15 Prozent der Anträge nicht bewilligt.

Pflegende wünschen sich genug Personal im Dienstplan

Ausreichendes Personal um dem Arbeitsaufkommen zu begegnen ist für beruflich Pflegende am wichtigsten im Dienstplan. 62 Prozent (Mehrfachnennung möglich) der Befragten sprachen sich in einer Online-Umfrage des Deutschen Verbands für Pflegeberufe (DBfK) für diesen Punkt aus.