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Über 6.000 Vorschläge von Pflegekräften seien zur Aktion "Mehr-Pflege-Kraft" eingegangen, heißt es laut Pressemitteilung.

Foto: Adobe Stock/ kues1

Über 6.000 Vorschläge von Pflegekräften seien zur Aktion "Mehr-Pflege-Kraft" eingegangen, heißt es laut Pressemitteilung.

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31. Juli 2020
Pflegende fordern bessere Bezahlung

Aktion "Mehr-Pflege-Kraft" – Ergebnisse vorgestellt

Das Bundesgesundheitsministerium hat Ergebnisse der Aktion "Mehr Pflege-Kraft" vorgestellt. Die befragten Pflegenden forderten demnach eine bessere Bezahlung, mehr Mitsprache sowie Entlastung durch geregelte Arbeitszeiten, um die Situation in der Pflege zu verbessern.

Über 6.000 Vorschläge von Pflegekräften seien eingegangen. Diese habe das Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft ausgewertet. 

"Die Einreichungen zeigen, dass wir an den richtigen und wichtigen Themen arbeiten. Wir haben aber auch erfahren, dass die bereits geschaffenen Neuerungen und Gesetzesänderungen noch nicht überall in der Praxis angekommen sind", so Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu den Ergebnissen. 

Die Befragten sprachen sich insbesondere für eine Anhebung der Löhne für Beschäftigte der Altenpflege und der Hilfskräfte aus und forderten eine gesellschaftliche Aufwertung der Pflege. Auf der organisatorischen Ebene sprachen sich die Befragten am häufigsten für eine stärkere Begrenzung der Arbeitszeiten aus – etwa durch Reduktion der wöchentlichen Arbeitszeit auf 30 Stunden, eine monatliche Obergrenze für Wochenenddienste oder weniger erlaubte aufeinanderfolgende Arbeitstage.