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Horst Seibert, ehemaliger Geschäftsführer und Inhaber des Hauses, geht gemeinsam mit Betreuungskräften und ein bis zwei Alpakas wöchentlich zu den Bewohnern – in Gruppen oder einzeln, auch am Bett.

<paragraph align="right">Foto: Pflegezentrum Haus Rauschenberg</paragraph>

Horst Seibert, ehemaliger Geschäftsführer und Inhaber des Hauses, geht gemeinsam mit Betreuungskräften und ein bis zwei Alpakas wöchentlich zu den Bewohnern – in Gruppen oder einzeln, auch am Bett.

Foto: Pflegezentrum Haus Rauschenberg

20. Oktober 2020
Mit Tieren aktivieren

Alpakas lassen die Demenz vergessen

Das Pflegezentrum Haus Rauschenberg hat sich über Jahre eine eigene Alpaka-Herde aufgebaut – und verbessert damit das Befinden der Demenzbetroffenen.

Das Pflegezentrum Haus Rauschenberg im gleichnamigen Ort in Hessen bietet seit 1994 die Betreuung von Menschen insbesondere mit hauseigenen Tieren an. Seit 2015 gibt es auch Alpakas auf dem Gelände des Pflegezentrums. Die Betreuung der demenziell veränderten Menschen mit den ruhigen und friedlichen domestizierten Kamelen aus den Anden ist nun Schwerpunkt der tiergestützten Angebote.

"Durch ihre Haarpracht und ihre großen Kugelaugen ziehen sie die volle Aufmerksamkeit auf sich", hat Ergotherapeutin Eva Hartmann beim Einsatz der Gruppen liebenden Exoten erfahren. Die Bewohner können sie mehrere Stunden täglich im Freigehege und auf der Weide nicht nur im Freien, sondern auch von den Gruppenräumen und teilweise von den Zimmern beobachten. Teilweise helfen auch die Bewohner mit, das Wasser und Raufutter aufzufüllen oder die Gehege sauber zu halten.

Während einer Betreuungseinheit in der Gruppe unterstützt eine Betreuungskraft die Bewohner dabei, Kontakt zu dem Tier aufzunehmen, beobachtet die Reaktionen der Bewohner und reflektiert und dokumentiert diese anschließend.

Wie das Pflegezentrum zu seinen Alpakas kam und was im Umgang mit ihnen zu beachten ist, steht in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren.

Weitere Beschäftigungsideen mit Tieren und mehr finden sich in der Ideendatenbank des Portals AktivierenPlus. Für Abonnenten der Zeitschrift ist der Zugang bereits inkludiert.