News

"Wer lockert, muss auch für mehr Sicherheit sorgen", sagte BAGFW-Präsidentin Gerda Hasselfeldt jetzt anlässlich der schrittweisen Aufhebung der Kontaktsperren in der stationären Pflege.

Foto: Henning Schacht

"Wer lockert, muss auch für mehr Sicherheit sorgen", sagte BAGFW-Präsidentin Gerda Hasselfeldt jetzt anlässlich der schrittweisen Aufhebung der Kontaktsperren in der stationären Pflege.

Foto: Henning Schacht

26. Mai 2020
Nach Lockerung der Kontaktsperren

BAGFW fordert erweiterte Corona-Schutzmaßnahmen in Heimen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) hat jetzt anlässlich der gelockerten Kontaktsperren in Pflegeeinrichtungen erweiterte Schutzmaßnahmen für Bewohner und Mitarbeitende gefordert. 

"Wer lockert, muss auch für mehr Sicherheit sorgen. Deshalb ist es wichtig, dass mit jeder Lockerung auch die Auswirkungen auf diese Personengruppen bedacht werden", sagte Gerda Hasselfeldt, Präsidentin der BAGFW. "Die vergangenen Wochen haben leider gezeigt: Sobald das Virus in Einrichtungen der Pflege auftritt, kann das fatale Folgen haben. Dies gilt es mit aller Kraft zu verhindern."

Eine wesentliche Maßnahme zur Eindämmung des Virus in diesen Einrichtungen sei die regelmäßige und systematische Testung von Mitarbeitenden, Bewohnerinnen und Bewohnern sowie eine schnelle Auswertung. "Tests müssen auch möglich sein und refinanziert werden, wenn noch keine Symptome erkennbar sind. Nur dann ist schnelles und schützendes Handeln in den Einrichtungen möglich", fordert Gerda Hasselfeldt.

"Unsere Einrichtungen dürfen auch mit der Finanzierung der Tests nicht alleingelassen werden", so Hasselfeldt weiter. "Es braucht auch hier klare Regelungen zur Kostenübernahme durch Bund, Länder oder Krankenkassen." Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege haben in einem Positionspapier Stellung zu den Erfordernissen nach der Aufhebung der Kontaktbeschränkungen genommen.