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Bewohnerin Gertraud Knape St. Josef und Küchenchef Andreas Ertel.

<paragraph align="right">Foto: Münchenstift</paragraph>

Bewohnerin Gertraud Knape St. Josef und Küchenchef Andreas Ertel.

Foto: Münchenstift

17. Mai 2019
Münchenstift weiht neuen mobilen Brotbackofen ein

Backerlebnisse im Grünen

Mitte Mai zog mit der Einweihung eines großen mobilen Brotbackofens im Garten von Haus St. Josef die Sommerküche bei der Münchenstift ein. Ausgestattet mit Schamottsteinen zum traditionellen Brotbacken, steht nun der Eisenbackofen auf Rädern zwei Wochen lang den Köchen und Betreuungskräften des Hauses zur Verfügung.

Gemeinsam können so mit den Bewohnern sommerliche Gerichte, Brote und Kuchen zubereitet werden. Als Mittelpunkt vielfältiger Aktivitäten bringt er Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige sowie Menschen aus dem Stadtteil zusammen. Danach zieht der Brotbackofen weiter zum Einsatz in einem anderen Münchenstift-Haus.

Mit seinem rustikalen Aussehen erinnert der große Brotbackofen an die wöchentlichen Backtage, die viele Senioren in ihrer Kindheit miterlebt haben. Auch Erinnerungen an schöne Garten- und Grillfeste im Familien- und Freundeskreis werden geweckt. Um das Gartenhaus in Haus St. Josef, das bereits vergangenes Jahr errichtet wurde, standen Tische und Stühle sowie gemütliche Liegen, von denen aus auch weniger mobile Menschen die Back-aktivitäten verfolgen können.

So schaut ein typischer Brotbacktag aus: Am Morgen um neun Uhr geht es los. Beim Anzünden des Backofens mit Holz oder Holzpellets können bei einer Tasse Kaffee alte Erinnerungen ausgetauscht werden. Nachdem er auf 400 Grad hochgeheizt wurde, kommen während des Abkühlens den ganzen Tag über Gerichte mit unterschiedlichen Gar- und Backtemperaturen in den Ofen. Ab 11 Uhr wurde gestern mit selbstgemachten Pizzas und Flammkuchen gestartet. Auch ein Spanferkel oder vegetarische Köstlichkeiten können künftig während eines Sommerfestes in den Ofen geschoben werden. Danach folgen bei weiter fallender Hitze verschiedene Brote, die später mit den Kräutern der hauseigenen Hochbeete genossen werden. Mit der Resthitze werden schließlich selbstgemachte Kuchen gebacken. Auf diese Weise können wie in den alten Zeiten kulinarische Höhepunkte auf ganz besondere Weise zubereitet werden und jedes Gartenfest wird um eine Attraktivität für Bewohner reicher.

Tipp: Weitere Anregungen für Aktivitäten im Außenbereich finden Sie in der Zeitschrift Aktivieren.