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Baden-Würtembergs Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha will mit der Förderung eine Versorgungslücke schließen.

Foto: Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg

Baden-Würtembergs Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha will mit der Förderung eine Versorgungslücke schließen.

Foto: Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg

02. Mai 2019
Programm Gemeinsam unterstützt & versorgt wohnen

Baden-Württemberg will WGs mit 15 Mio. Euro fördern

Mit einer Summe von 15 Millionen Euro im Jahr plant das Land ab dem Jahr 2020, neue Wohnformen für ambulant betreute Wohngemeinschaften von Senioren und Menschen mit Behinderungen zu fördern. Dies teilte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha am 1. Mai in Stuttgart mit.

Im März dieses Jahres hatte das Kabinett einen entsprechenden Beschluss gefasst und das Ministerium für Soziales und Integration mit der konkreten Ausgestaltung des Programms ,,Gemeinsam unterstützt & versorgt wohnen" beauftragt.

 "Das ist ein wichtiger, zukunftsweisender Schritt. Mit passgenauen Wohnungen für ambulant betreute Wohngemeinschaften von älteren und behinderten Menschen mitten im Quartier leisten wir einen entscheidenden Beitrag zur Wohnraumversorgung im Land und ergänzen damit die Förderung des Wirtschaftsministeriums vor allem im Bereich des Sozialmietwohnraums sinnvoll. Dies ist außerdem ein wichtiger Beitrag zur Quartiersentwicklung und damit zum gesellschaftlichen Zusammenhalt im Land", sagte Sozialminister Lucha. Das Förderprogramm ist ein Ergebnis der Wohnraum-Allianz Baden-Württemberg und soll eine Lücke zwischen Pflegeheimen bzw. stationären Behinderteneinrichtungen einerseits und einer nur stundenweisen Unterstützung und Versorgung in der eigenen Wohnung andererseits schließen.

Geplant ist, im Wege der Objektförderung einen Anreiz zur Schaffung von Wohnraum für Wohngemeinschaften (WG) erwachsener Menschen mit Unterstützungs- und Versorgungsbedarf zu setzen und die Umsetzung entsprechender Vorhaben zu beschleunigen. So können beispielsweise kommunale oder freie Wohnungsbauunternehmen oder Genossenschaften einzelne WG-Wohnungen in ihren Bauprojekten zum sozialen oder freien Mietwohnungsbau eingestreut planen und hierfür mit entsprechenden Zuschüssen je Bewohnerplatz gefördert werden.

Mehr dazu lesen Sie in der nächsten Ausgabe von CAREkonkret.