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Spätestens, wenn Depressionen zu konkreten Suizidgedanken führen, besteht Handlungsbedarf.

<paragraph align="right">Foto: Werner Krüper</paragraph>

Spätestens, wenn Depressionen zu konkreten Suizidgedanken führen, besteht Handlungsbedarf.

Foto: Werner Krüper

12. März 2019
Suizid

Bei Selbstmordgedanken unbedingt das Gespräch suchen

Zwei Mythen zum Suizid halten sich hartnäckig. Wer darüber spricht, tut es nicht. Und wenn man danach fragt, ob sich jemand das Leben nehmen will, bringt man ihn erst auf die Idee, es zu tun. Beides ist falsch. Betreuende sollten vielmehr das Gespräch suchen.

Methoden der Validation, insbesondere das Spiegeln, können den Bewohner emotional auffangen und ihm zeigen, dass er verstanden wird. Das rät Diplom-Psychologin Cathrin Otto in der März-Ausgabe von Aktivieren, die am 15.3. erscheint.

Der Wunsch, dass das eigene Leben bald zu Ende ist, oder auch Gedanken an Suizid sollten laut Otto immer ernst genommen und besprochen werden. Akuter Handlungsdruck bestehe allerdings erst dann, wenn der Bewohner bereits mit konkreten Planungen begonnen habe. Zum Beispiel, wenn er Medikamente sammelt. "Dann muss die Wohnbereichsleitung informiert werden, die gegebenenfalls sogar eine Einweisung in eine Psychiatrische Klinik vornehmen kann", schreibt Otto. Mehr zum Thema lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von Aktivieren. Sie kennen die Zeitschrift noch nicht? Dann sichern Sie sich Ihr kostenloses Probeexemplar.