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Ziel des neuen Expertentandards ist es, demenziell erkrankten Menschen Angebote zur Beziehungsgestaltung zu machen.

Foto: Werner Krüper

Ziel des neuen Expertentandards ist es, demenziell erkrankten Menschen Angebote zur Beziehungsgestaltung zu machen.

Foto: Werner Krüper

05. Dezember 2018
Expertenstandard Demenz

Beziehungen gestalten und fördern

Der neue Expertenstandard "Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz" wird als Paradigmenwechsel bezeichnet. Ziel ist es, Menschen mit Demenz Angebote zu machen, die ihr Gefühl, gehört, verstanden und angenommen zu werden, kultiviert.

Abweichend von den anderen ­Expertenstandards geht es im neuen Expertenstandard nicht um klar definierte Pflegeprobleme, die mit entsprechenden Maßnahmen gelöst werden sollen, sondern um die Lebenssituation von Menschen mit Demenz. Neben den Auswirkungen der demenziellen Symptome ist diese maßgeblich durch das von der Erkrankung beeinflusste Sozialverhalten geprägt, welches ständigen Schwankungen unterliegt. "Es geht also darum, eine Verstehenshypothese zu entwickeln, auf deren Grundlage entsprechende Ziele und beziehungsfördernde Maßnahmen abgeleitet werden", schreibt Anne Roder, Unternehmensberaterin für die Tagespflege, in der November-Ausgabe der Fachzeitschrift TP. Ziel des Standards sei es, den demenziell erkrankten Menschen Angebote zur Beziehungsgestaltung zu machen, die ihr Gefühl, gehört, verstanden und angenommen zu werden und mit anderen Personen verbunden zu sein, erhalten und fördern.

Worauf sich dieses Ziel begründen und wie Sie die Ziele des Expertenstandards Demenz umsetzen, lesen Sie im Beitrag "Beziehungen gestalten, erhalten und fördern" in der November-Ausgabe von TP.