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Auch in Zeiten der Corona-Pandemie müsse die Ausbildungsqualität in den Pflegeausbildungen gewährleistet sein. Das fordert der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK).

<paragraph align="right">Foto: Werner Krüper</paragraph>

Auch in Zeiten der Corona-Pandemie müsse die Ausbildungsqualität in den Pflegeausbildungen gewährleistet sein. Das fordert der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK).

Foto: Werner Krüper

01. April 2020
SARS-COV-2

DBfK: "Ausbildungsqualität auch in der Pandemie gewährleisten!"

Am 1. April haben an vielen Schulen die ersten Ausbildungen nach dem neuen Pflegeberufegesetz begonnen. Aus diesem Anlass hat der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) darauf hingewiesen, dass auch in Zeiten der Corona-Pandemie die Ausbildungsqualität gewährleistet sein müsse.

"Der Ausbildungsgrundsatz, dass Lernende nur mit Aufgaben betraut werden dürfen, die ihrem Ausbildungsstand entsprechen und die der Erreichung des Ausbildungszieles dienen, gilt in der gegenwärtigen Situation ganz besonders", so DBfK-Präsidentin Prof. Christel Bienstein, "das bedeutet: Anleitung am Praxisort und in geeigneter Form Begleitung durch die Schulen sind auch in der Pandemie zu gewährleisten."

Lernende dürften nur dann in der Praxis eingesetzt werden, wenn die Praxisanleitung sichergestellt sei und eine Überforderung sicher verhindert werden könne, so Bienstein. Und sie müssten angesichts der besonderen Belastungen im Praxiseinsatz durch die Schulen begleitet und betreut werden.

Zudem sollten Lernende bevorzugt in Bereichen eingesetzt werden, in denen sie weniger COVID-19-Erkrankte antreffen, so die DBfK-Präsidentin. Schließlich seien Auszubildende und Studierende in den Gesundheitsberufen in der gegenwärtigen Situation besonders zu schützen: "Sie teilen zwar die Motivation für den Beruf, verfügen aber noch nicht über alle erforderlichen Kompetenzen. Hier steht die Berufsmotivation der Lernenden möglicherweise dem Selbstschutz, aber auch der Versorgungsqualität im Wege."