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Als "Düsseldorfer Allianz für Pflege" wollen sich der Caritasverband Düsseldorf, das Deutsche Rote Kreuz und die Kaiserwerther Diakonie den Herausforderungen des Pflegemarktes stellen.

Foto: Fotolia

Als "Düsseldorfer Allianz für Pflege" wollen sich der Caritasverband Düsseldorf, das Deutsche Rote Kreuz und die Kaiserwerther Diakonie den Herausforderungen des Pflegemarktes stellen.

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07. Februar 2019
Personalmangel

"Düsseldorfer Allianz für Pflege" gegründet

Der Caritasverband Düsseldorf, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Kaiserwerther Diakonie haben in Nordrhein-Westfalen die "Düsseldorfer Allianz für Pflege" gegründet. Die Kooperation diene der Personalgewinnung und Personalpflege.

Man plane jetzt, eine gemeinsame Arbeitgebermarke aufzubauen, innovative Ideen zur Mitarbeitergewinnung zu entwickeln, das Angebot im Bereich der Fort- und Weiterbildung auszubauen, Schulungsräume gemeinsam zu nutzen und die akademische Kompetenz zu stärken, so die Verantwortlichen. "Weiterhin planen wir konstatierte Werbemaßnahmen zur Imageverbesserung des Pflegeberufes und einen Ausbau von Qualifizierungsprogrammen, wie etwa die Finanzierung von dualen Studiengängen im Bereich Pflegemanagement", so Dr. Holger Stiller, Vorstand und Krankenhausdirektor der Kaiserswerther Diakonie.

"Wir treten zukünftig nicht in den Wettbewerb um das beste Pflegepersonal, sondern im Gegenteil: Wir verstärken unsere gemeinsamen Aktivitäten, um potenziellen Auszubildenden und Mitarbeitenden ein attraktives Angebot als Arbeitgeber zu unterbreiten", sagt Henric Peeters, Vorstandsvorsitzender des Caritasverbandes Düsseldorf. Ähnlich sieht das Stefan Fischer, der Vorstandsvorsitzende des DRK-Kreisverbandes Düsseldorf: "Pflege ist ein attraktiver Beruf mit hoher gesellschaftlicher Relevanz und besten Entwicklungsmöglichkeiten. Dieses können wir am besten gemeinsam deutlich machen."

Im Januar hatten bereits die Diakonien Neuendettelsau und Schwäbisch Hall eine geplante Fusion angekündigt. Auch in dem Fall ging es darum, auf dem schwierigen Pflegemarkt gemeinsam bessere Chancen zu haben und die "kritische Größe für Nachhaltiges Wirtschaften" zu erreichen.