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Foto: Adobestock/anaumenko

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06. Juni 2018
Qualität

Gesunde und ausgewogene Ernährung in der Tagespflege

Der Speiseplan sichert eine bedarfsgerechte Verpflegung in der Tagespflege und weckt Vorfreude und Appetit. Dabei sollte der Speiseplan bestimmte Anforderungen erfüllen und ansprechend und abwechslungsreich gestalten sein.

Für ältere Menschen gilt – wie für alle Erwachsenen – die Empfehlung, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine abwechslungsreiche Ernährung, die sich an den Produkten der Saison orientiert. Der Speiseplan sollte sich aus sieben Lebensmittelgruppen zusammensetzen, wobei neben einem reichhaltigen Angebot an Getränken insbesondere dem täglichen Verzehr von fünf bis sechs Portionen Obst und Gemüse eine hohe Bedeutung beigemessen wird.

Die Tagespflege ergänzt mit ihrem Verpflegungsangebot die individuelle Ernährung des Gastes zuhause. "Sie kann dazu beitragen, Ernährungsprobleme zu verringern", schreibt Beraterin Heike Jurgschat-Geer in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift TP. Eine nicht zu unterschätzende Problematik liege zum Beispiel häufig darin, dass viele Gäste Zahnprothesen tragen und der Zahnstatus nicht immer der beste sei. Der individuellen Problematik hinsichtlich der Kau- und Schluckfähigkeit lasse sich in der Speiseplanung begegnen, indem das Konsistenzstufenschema bei der Gestaltung berücksichtigt wird. "Auch wenn die Mahlzeiten ein wesentliches Element der Tagesstruktur darstellen, sollten Sie die Individualität Ihrer Gäste nicht aus dem Auge verlieren", so die Autorin weiter. So erwarten sowohl die Kontrollinstanzen als auch die Pflegekassen, dass Sie es Ihren Tagesgästen ermöglichen, Zeit und Ort des Essens innerhalb eines gewissen Rahmens frei zu wählen, um jederzeit eine Zwischenmahlzeit oder ein Getränk erhalten zu können.

Lesen Sie den ganzen Beitrag "Den Speiseplan gestalten" mit vielen Tipps für die Praxis in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift TP.