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Foto: Adobestock/Peter Maszlen

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Foto: Adobestock/Peter Maszlen

 
02. Oktober 2019
Mecklenburg-Vorpommern

Großes Interesse an bezahlter Nachbarschaftshilfe

Die neue Nachbarschaftshilfe für Pflegebedürftige in Mecklenburg-Vorpommern stößt nach Worten von Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) auf großes Interesse. Seit Inkrafttreten Mitte September hätten bereits 130 Beratungen in den Pflegestützpunkten des Landes stattgefunden.

Daraus hätten sich bereits mehr als 80 Anmeldungen für den achtstündigen Grundkurs zum Nachbarschaftshelfer ergeben. Elf Schulungen durch die Pflegeakademie der AOK Nordost seien noch in diesem Jahr geplant. Weitere Schulungen seien bereits bis zum Sommer 2020 vorgesehen.
Seit Mitte September können Menschen Geld bekommen, wenn sie mit ihren pflegebedürftigen Nachbarn spazieren gehen, ihnen vorlesen, den Rasen mähen, sie zum Einkaufen oder zum Arzt begleiten. Bis zu acht Euro pro Stunde und maximal 25 Stunden im Monat können steuerfrei abgerechnet werden. Ein Nachbarschaftshelfer darf bis zu zwei Pflegebedürftige unterstützen und dabei mit ihnen nicht bis zum zweiten Grad verwandt oder verschwägert sein.
Interessierte müssen einen achtstündigen Grundkurs absolvieren und sich als Nachbarschaftshelfer bei den Pflegekassen registrieren lassen. Bezahlt werden die Nachbarschaftshelfer aus dem Entlastungsbeitrag von 125 Euro im Monat.