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Seit dem 1. Januar 2018 erhalten pflegende Kinder und Jugendliche durch die "Pausentaste" gezielt Hilfe und Rat beim Kinder- und Jugendtelefon der "Nummer gegen Kummer", das unter der kostenlosen Nummer 116 111 erreichbar ist.

Foto: epd/Jens Schulze

Seit dem 1. Januar 2018 erhalten pflegende Kinder und Jugendliche durch die "Pausentaste" gezielt Hilfe und Rat beim Kinder- und Jugendtelefon der "Nummer gegen Kummer", das unter der kostenlosen Nummer 116 111 erreichbar ist.

Foto: epd/Jens Schulze

29. Oktober 2019
Projekt "Pausentaste"

Hilfsangebote für pflegende Jugendliche

Das Projekt "Pausentaste" des Bundesfamilienministeriums zur Unterstützung pflegender Kinder und Jugendlicher wird erweitert. Betroffene Mädchen und Jungen können sich jetzt auch in einem Chat beraten lassen, teilte das Ministerium mit.

Zwei Mal wöchentlich stünden dafür Fachleute vom Kinder- und Jugendtelefon "Nummer gegen Kummer" bereit, hieß es. Schon die bisherigen Angebote des Projekts werden den Angaben nach rege genutzt. Seit Beginn der Initiative im Januar 2018 verzeichnete die Webseite www.pausentaste.de über 50.000 Besuche. Zudem gab es den Angaben nach rund 3.300 Beratungen per Telefon oder E-Mail.

 "Auch pflegende Kinder brauchen Pausen. Sie brauchen jemanden zum Zuhören. Sonst wird aus Pflege Stress, Überforderung und Einsamkeit", sagte Familienministerin Franziska Giffey bei einem Netzwerktreffen der "Pausentaste" in der Hauptstadt. Sie habe größten Respekt davor, was pflegende Kinder und Jugendliche für ihre Geschwister oder Eltern täglich leisteten: "Sie müssen wissen, dass sie nicht allein sind und bestmöglich unterstützt werden." (epd)