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"Mein Ziel ist es, Pflegebedürftigen sowie Menschen mit Demenz bis zuletzt ein möglichst eigenständiges und selbstbestimmtes Leben in der Mitte der Gesellschaft zu ermöglichen", sagt Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml.

Foto: www.melanie-huml.de

"Mein Ziel ist es, Pflegebedürftigen sowie Menschen mit Demenz bis zuletzt ein möglichst eigenständiges und selbstbestimmtes Leben in der Mitte der Gesellschaft zu ermöglichen", sagt Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml.

Foto: www.melanie-huml.de

23. Juli 2019
Bayern

Huml baut Versorgung bei Demenz weiter aus

Das bayerische Gesundheitsministerium will in Oberfranken und der Oberpfalz jeweils eine regionale Fachstelle für Demenz und Pflege schaffen. Im jetzt gestarteten sogenannten Interessenbekundungsverfahren können sich interessierte Träger bis zum 11. Oktober 2019 mit einem Grobkonzept bewerben.

Möglich sei auch ein gemeinsames Konzept verschiedener Träger in einem Verbundsystem, so das Ministerium. Für die Errichtung und den Betrieb der jeweiligen Fachstelle sei eine Förderung von bis zu 153.000 Euro vorgesehen. Geplant ist, dass die neuen Fachstellen ihre Arbeit am 1. Dezember 2019 aufnehmen. 

Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) erläuterte: "Die Fachstellen werden die Versorgungsstrukturen und Hilfsangebote für Pflegebedürftige und deren Angehörige vorantreiben. Zudem sind sie Anlaufstellen für unterschiedliche Beratungs- und Unterstützungsstrukturen, wie Pflegestützpunkte, Fachstellen für pflegende Angehörige sowie Angebote zur Unterstützung im Alltag. Mein Ziel ist es, Pflegebedürftigen sowie Menschen mit Demenz bis zuletzt ein möglichst eigenständiges und selbstbestimmtes Leben in der Mitte der Gesellschaft zu ermöglichen."

Eine weitere Fachstelle ist Anfang Juli in Nürnberg eröffnet worden.