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Damit beim Kochen eine Dynamik entstehen kann, sollten sich Betreuende bei der Anleitung eher im Hintergrund halten.

<paragraph align="right">Foto: Seniorenzentrum Rauschenberg/Eva Hartmann</paragraph>

Damit beim Kochen eine Dynamik entstehen kann, sollten sich Betreuende bei der Anleitung eher im Hintergrund halten.

Foto: Seniorenzentrum Rauschenberg/Eva Hartmann

30. Juli 2019
Generationen verbinden

Kochend voneinander lernen

Das gemeinsame Kochen wird zu einem besonderen Ereignis, wenn Jung und Alt im Team ihnen bisher nicht vertraute Speisen zubereiten und sich gegenseitig anleiten. So geschehen im Seniorenzentrum Haus Rauschenberg – ein Schüler-Koch-Projekt zum Nachmachen.

Eine Arbeitsgemeinschaft aus acht Zehntklässlern unterschiedlicher Nationalität besuchte die Bewohner, um deren Kochvorlieben kennenzulernen. Die anfängliche Scheu und Unsicherheit der Schüler beim Betreten des Hauses war schnell verflogen, als die Bewohner hinzukamen und von ihrem Leben und Kochkünsten berichteten. Anschließend ging es um das gemeinsame Kochen an der Schule, begleitet von einer Hauswirtschaftslehrerin.

Gemeinsam wurde überlegt, Gerichte aus der Kindheit zu kochen. Hierbei sollte es einmal um ein Menü aus der Kindheit der Bewohner und einmal um ein Menü aus der Multikulti-Küche von heute gehen. Schüler, Bewohner, Lehrerin und Betreuungskraft haben gemeinsam beratschlagt, was sie zubereiten wollten und wie alles organisatorisch ablaufen könne. Gekocht – unter wechselseitiger Anleitung – und gemeinsam gegessen wurde jeweils sowohl in der Schule als auch in der Einrichtung. Schüler und Bewohner zeigten dem jeweils anderen, wie ihre Lieblingsgerichte gekocht werden. So standen mal "Rheinischer Schnippelkuchen", mal Couscous-Salat auf dem Speiseplan.

Mehr zum organisatorischen Ablauf und Tipps für die Umsetzung finden Sie in der aktuellen Ausgabe von Aktivieren. Sie kennen die Zeitschrift noch nicht? Dann sichern Sie sich Ihr kostenloses Probeexemplar.