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Nun hat sich auch der Bundespräsident unmissverständlich zum Thema Pflege geäußert. Foto: Steffen Kugler

Nun hat sich auch der Bundespräsident unmissverständlich zum Thema Pflege geäußert. Foto: Steffen Kugler

30. Mai 2018
Forderung des Bundespräsidenten

Steinmeier: Dringender Handlungsbedarf in der Pflege

Das Thema müsse in der politischen Debatte an erster Stelle stehen, sagte Steinmeier in Dortmund bei der Eröffnung des 12. Deutschen Seniorentages. Es müssten dringend neue Stellen geschaffen werden.

Pflegetätigkeit sei Schwerstarbeit und dürfe nicht "auf Kosten der Pflegekräfte billig gemacht werden", unterstrich der Bundespräsident. Menschen in pflegenden Berufen sollten die Wertschätzung bekommen, die sie verdienten. Auch die Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) äußerte sich anlässlich des Seniorentages zum Thema Pflege: "Ein Fünftel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland arbeitet in den sozialen Berufen. Diese Frauen und Männer sind unverzichtbar - in der frühkindlichen Bildung genauso wie in der Pflege. Zwar können Hilfsmittel wie ein Rollator oder ein altersgerechter Umbau der Wohnung das Leben sehr erleichtern, aber letztendlich braucht man Menschen, die sich kümmern. Unser Fokus deshalb: Mehr Frauen und Männer für den Pflegeberuf zu gewinnen." Ein erster Schritt sei mit dem Pflegeberufegesetz gemacht, so Giffey weiter.