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Ein Motiv, zwei Effekte: Die linke Seite der Obstschale wurde mit Buntstift gemalt, die rechte mit Wasser vermalt.

<paragraph align="right">Foto: Dorothee Rottmann-Heuer</paragraph>

Ein Motiv, zwei Effekte: Die linke Seite der Obstschale wurde mit Buntstift gemalt, die rechte mit Wasser vermalt.

Foto: Dorothee Rottmann-Heuer

12. Juni 2019
Malmethode, die keiner Vorkenntnisse bedarf

Wie Bewohner zu Aquarellkünstlern werden

Wasservermalbare Buntstifte lassen sich für eine Malmethode nutzen, die ohne viel Aufwand bei Bewohnern für Erfolgserlebnisse sorgt – sogar wenn sie an Demenz erkrankt sind.

Häufig sei den Nutzern gar nicht bekannt, welche ungeahnten Möglichkeiten ihre Stifte bieten, schreibt Dorothee Rottmann-Heuer in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren: Wenn auf der Verpackung "Aquarellstifte" steht oder ein Pinsel und ein Wassertropfen abgebildet sind, dann handelt es sich um wasservermalbare Stifte. Das Halten und die Arbeit mit den Buntstiften seien, wenn auch nicht gewohnt, so doch bekannt, so die Pädagogin und Dozentin. Für Betreuende bieten sich aus ihrer Sicht weitere Vorteile: Es braucht nicht viel Vorbereitungszeit. Das Malen kann gleich beginnen, ein langes Abdecken der Tische entfällt, und ein Kleiderschutz ist nicht notwendig.

In der praktischen Arbeit haben sich Malvorlagen bewährt. Der Tipp der Autorin: "Animieren Sie die Teilnehmer, die Vorlage mit Buntstiften farbig zu gestalten. Erst nachdem alle Flächen ausgemalt sind, wird mit einem Haarpinsel Wasser aufgetragen, und die Farben werden vermalt." Schon mit wenigen Pinselstrichen komme die volle Farbkraft zur Geltung. 

Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von Aktivieren. Sie kennen die Zeitschrift noch nicht? Dann sichern Sie sich Ihr kostenloses Probeexemplar.