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30. Aug 2021 | Recht

Forderung nach "2G-Statusradar" für Pflegepersonal

Patientenschützer fordern eine gesetzliche Verpflichtung, die Quote der Geimpften und Genesenen beim Pflegepersonal zu veröffentlichen. "Kranke und Pflegebedürftige brauchen Transparenz, um das Infektionsrisiko einschätzen zu können", sagte der Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz
Eugen Brysch verweist darauf, dass inzwischen vielerorts nur noch Menschen Zutritt zu Gaststätten oder Hotels hätten, die gegen Covid-19 geimpft oder von der Krankheit genesen seien (2G-Regel). Eine Veröffentlichung der 2G-Quote für Pflegeinrichtungen hält er für sinnvoll.
Foto: DSP
Pflegebedürftige und Patienten wüssen nicht mal, wie hoch die 2G-Quote der Beschäftigten im Pflegeheim oder in der Klinik ist, kritisierte er. Weil es keine Testpflicht für das Personal gebe, gelte dort nicht einmal 3G (geimpft, genesen, getestet).

"Deshalb muss der Bund im Infektionsschutzgesetz eine Berichtspflicht über den 2G-Status von Alten- und Krankenpflegekräften festschreiben", forderte Brysch. Das "2G-Statusradar" müsse dann tagesaktuell auf den Internetseiten der Dienste und Häuser veröffentlicht werden.

Im Vorfeld hatte sich Evangelische Heimstiftung für eine generelle Impfpflicht für Pflegepersonal ausgesprochen.
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