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06. Dez 2022 | Team

Refinanzierung von Ausfallkonzepten ermöglichen

Pflegeeinrichtungen und Dienste brauchen mehr Freiheiten, um die Versorgung Pflegebedürftiger bei hohen Krankenständen sicherzustellen, meint der Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland (VKAD). Eine Lösung wäre die Refinanzierung trägereigener Springerpools.
Im dritten Jahr der Pandemie hat die Langzeitpflege mehr als zuvor mit hohen Corona-Krankenständen zu kämpfen. Immer wieder müssen Dienstpläne umgestellt werden.
Foto: Werner Krüper

„Einrichtungen und Dienste der Langzeitpflege haben bereits vor der Pandemie mit Personalengpässen zu kämpfen gehabt. Durch die coronabedingten Krankenstände hat sich das Problem verschärft. Viele unserer Mitgliedseinrichtungen greifen daher vermehrt auf Leiharbeitsfirmen zurück. Das kann jedoch nur eine Notlösung sein. Die Langzeitpflege braucht eine langfristige Strategie, um mit dem Personalmangel umzugehen. Eine Lösung ist der Aufbau trägereigener oder trägerübergreifender Springerpools“, schlägt Eva-Maria Güthoff, Vorsitzende des VKAD, vor.

Mitarbeitende von Pflegeeinrichtungen und -diensten sollen dazu ermuntert werden, im Notfall für andere Kolleginnen und Kollegen einzuspringen. Dafür müssen für die Einrichtungen die wirtschaftlichen und steuerrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden.

Viele Einrichtungen beginnen bereits damit, hauseigene Ausfallkonzepte zu entwickeln“, so Güthoff. „Das Problem: Diese werden nicht von den Pflegekassen refinanziert. Die Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag müssen jetzt angepackt werden, damit Alternativen zu Leiharbeit auch flächendeckend in die Umsetzung gelangen.“

„Wir wissen, dass die Pflegekassen durch die Corona-Pandemie bereits stark belastet wurden. Das darf jedoch keine Hürde darstellen, die Förderung innovativer Konzepte zur Bewältigung der Personalnot und Sicherstellung der Versorgung nicht in die Umsetzung zu bringen“, so Güthoff.

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