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13. Jan 2022 | Pflegepolitik

Pflegeverband plaediert fuer allgemeine Corona-Impfpflicht

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe spricht sich für eine allgemeine Corona-Impfpflicht aus. Eine hohe Impfquote sei der einzige Weg, aus der Pandemie zu kommen und schwere Krankheitsverläufe zu reduzieren, sagte Verbandspräsidentin Christel Bienstein der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (13. Januar). Beschäftigte in der Akut- und Langzeitpflege seien ausgebrannt, eine hohe Impfquote sei ein zentraler Aspekt, um sie endlich zu schützen und zu unterstützen.
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Eine allgemeine Impfpflicht sei sinnvoll, weil Ansteckungen über alle Personen erfolgen könnten, die in Einrichtungen ein und aus gingen, erklärt Christel Bienstein, Präsidentin des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe.
Foto: DBfK

Eine allgemeine Impfpflicht sei sinnvoll, weil Ansteckungen über alle Personen erfolgen könnten, die in Einrichtungen ein und aus gingen, erklärte Bienstein. Auch würde „die Impfpflicht für nur eine Berufsgruppe diese ohne Verursachernachweis als Pandemietreiber stigmatisieren“.

Die Entscheidung über eine Impfpflicht liegt beim Bundestag. Dort soll Ende Januar eine Orientierungsdebatte stattfinden. Angedacht sind Gruppenanträge, über die die Abgeordneten am Ende - vermutlich nicht vor März - allein nach ihrem Gewissen ohne Fraktionsdisziplin abstimmen sollen. (epd)

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