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09. Feb 2022 | Management

Management-Tipp: Den inneren Kritiker nicht bestimmen lassen

Auch wenn Sie als PDL erfolgreich sind und Ihnen scheinbar alles wie von selbst gelingt, kennen Sie ihn genau, Ihren inneren Kritiker. Die Expertin Karla Kämmer gibt Tipps für den richtigen Umgang mit (zu großer) Selbstkritik.
Es dauert einige Zeit, bis aktualisierte Selbstzweifel wieder schweigen, doch lohnt es sich, den Weg zu gehen.
Bild: tiquitaca - stock.adobe.com.

Es ist die Stimme im Kopf, die Zweifel aufkeimen lässt, eigene Fähigkeiten schlecht macht und oftmals schlichtweg negativ ist. Vor allem bei anstehenden Aufgaben, Entscheidungen oder Veränderungen ist der innere Kritiker zu hören. Er sagt, was nicht geht, ruft Fehler in Erinnerung und lässt das Selbstwertgefühl schrumpfen. Pures Gift für das Selbstvertrauen. Auf der anderen Seite ist der innere Kritiker wichtig für die Reflexion und persönliches Wachstum. Ihn einfach ausblenden und ignorieren geht also nicht.

Wie Karla Kämmer, Inhaberin der Karla Kämmer Beratungsgesellschaft in Essen, betont, gilt es für Sie als Führungskraft zu erkennen, wenn ein Teammitglied durch starke Selbstzweifel an dem Ausleben seines Potenzials gehindert wird, Entwicklungsmöglichkeiten und Chancen nicht ergreift. Denn: Durch einen überlauten inneren Kritiker werden Menschen zum eigenen Feind ihres Glücks oder Erfolgs.

Innerer Kritiker im Unrecht

Die Expertin rät in der aktuellen Ausgabe von Häusliche Pflege, den inneren Kritiker zu widerlegen: Am besten unterstützen Sie Ihre Mitarbeiterin, indem Sie anhand der gemeinsamen Realität zeigen, dass ihr innerer Kritiker im Unrecht ist. Zeigen Sie direkt in einer Erfolgssituation auf, was gelingt. Reflektieren Sie gemeinsam und prüfen Sie das, was die Stimme im Kopf dazu sagt. Spricht irgendetwas dafür, dass Ihre Mitarbeiterin nun das nächste Vorhaben nicht schafft? Ist sie bei einem ähnlichen Projekt schon einmal gescheitert? Was hat sie daraus gelernt? Was hat sie weitergebracht, trotz des vermeintlichen Scheiterns? Warum sollte sie es jetzt nicht (besser) schaffen?

Lesen Sie den ganzen Beitrag in der aktuellen Ausgabe von Häusliche Pflege.

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