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12. Nov 2019 | News

Immer mehr private ambulante Pflegedienste

Immer mehr Pflegebedürftige werden ambulant versorgt, ihr Anteil stieg zwischen 1999 und 2017 von 20,6 auf 24,3 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt der "Pflegeheim Rating Report 2020" vom RWI – Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung und der hcb GmbH.

Thomas Knieling: "Ohne die private professionelle Pflege geht nichts"

Foto: VDAB

Die überproportionale Erhöhung der Pflegesätze der Pflegeversicherung für Leistungen der ambulanten Dienste seit 2008 und der Ausbau der ambulanten Pflege im Rahmen der Pflegestärkungsgesetze hat die ambulante Pflege gestärkt. Zudem ist die Zahl der Pflegegeldempfänger gestiegen, seit kognitive und geistige Einschränkungen in den Pflegebedürftigkeitsbegriff aufgenommen worden sind. Über die dadurch bedingte einmalige Anpassungsreaktion hinaus handele es sich bei der Ambulantisierung um einen längerfristigen Trend, haben die Forscher ermittelt.

Auch der Trend zur Privatisierung hält an. Der Anteil der Pflegebedürftigen, die von einem privaten ambulanten Diensten gepflegt werden ist auf 51,6 Prozent (1999: 35,6 Prozent) gestiegen.

"Knapp 40 Prozent der stationär und über 50 Prozent der ambulant versorgten Pflegebedürftigen wurden 2017 durch privat geführte Einrichtungen versorgt – diese Zahlen sprechen für sich. Mit der privaten professionellen Pflege steht und fällt die flächendeckende pflegerische Versorgung. Vor dem Hintergrund der demografischen Herausforderungen ist die Politik aufgerufen, die Notwendigkeit anzuerkennen, dass vor allem mehr unternehmerische Gestaltungsfreiheit und eine Flexibilisierung professioneller pflegerischer Angebote die Versorgungssicherheit auch in Zukunft sichern kann", kommentiert Thomas Knieling, Bundesgeschäftsführer VDAB, das Ergebnis. "Nur starke Unternehmen können die steigenden Herausforderungen meistern. Sie brauchen dafür unternehmerische Freiheit und die Möglichkeit, ihre wirtschaftliche Grundlage in eigener Verantwortung zu sichern. Damit sie auch weiterhin langfristig investieren können, ist eine angemessene Rendite des eingesetzten Kapitals notwendig", so Knieling.

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