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03. Aug 2018 | News

Mai: "Ambulante Pflege darf keine Pflege zweiter Klasse werden"

Die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz und der Landesverband für freie ambulante Krankenkpflege NRW (LfK) haben deutliche Kritik am Entwurf zum Pflegepersonal-Stärkungsgesetz geübt. In der aktuellen Fassung würde die ambulante Pflege zu stark vernachlässigt.

"Die ambulante Pflege darf nicht abgehängt und zu einer Pflege zweiter Klasse werden", kritisiert Markus Mai, Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz, das neue Pflegepersonal-Stärkungsgesetz.

Foto: Pflegekammer Rheinland-Pfalz

Dr. Markus Mai, Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz, sieht die ambulante Pflege durch die aktuelle Fassung des Gesetzesentwurfes gar zu einer "Pflege zweiter Klasse" degradiert: "Besonders enttäuscht bin ich über die Verbesserungen für die ambulante Pflege. Eine bessere Honorierung der Wegzeiten im ländlichen Raum ist gut und schön, entlastet die Kollegen aber nur minimal. Dieser Bereich müsste ebenfalls mit mehr Personal ausgestattet werden, ansonsten sehe ich schwarz für die Patienten, die gerne in ihrem gewohnten Umfeld versorgt werden wollen." Trete hier keine Änderung ein, würden die Pflegenden in die Bereiche der Pflege abwandern, die vom neuen Gesetz profitieren. Dies könne die Versorgungssicherheit in der ambulanten Pflege akut gefährden.

Ähnliche Ansichten äußert Christoph Treiß, Geschäftsführer des LfK. Die Arbeitsbedingungen in Krankenhaus und Heim verbesserten sich durch das neue Gesetz, die ambulante Pflege profitiere jedoch nur minimal. "Ein Abwandern der Fachkräfte aus dem ambulanten Bereich in die anderen beiden Sektoren ist zu befürchten", so Treiß. Aufgrund der Inhalte wirke es so, als hätten die Krankenhausgesellschaft und die stationären Trägerverbände das Gesetz alleine geschrieben. Die Pflege zu Hause würde dadurch bedroht. "Wir verlangen, dass die geplante so genannte Pflegeoffensive keinesfalls zulasten der häuslichen Pflege gehen darf."

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