Management
Krisenkonzepte in der Pflege: So wappnen Sie sich für den Ernstfall
Ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen sind dazu angehalten, Notfall- und Krisenkonzepte zu entwickeln. In der neuen Folge des Podcasts Pflege.gestalten zeigen zwei Betreiber auf, wie man am besten vorgeht.
Stromausfälle, Brände, Überflutung: Nicht zuletzt durch den Klimawandel mehren sich derartige Vorfälle in den vergangenen Monaten und Jahren und die Pflegeeinrichtungen bzw. ihre Bewohnenden sind besonders betroffen. Mittlerweile müssen stationäre und ambulante Einrichtungen Krisen- und Notfallkonzepte vorhalten. „Wir haben einfach einmal den Hauptschalter ausgeschaltet“, berichtet Marie-Luise Mangelsdorf in der neuen Folge des Podcasts Pflege.gestalten. Als Leiterin des zentralen Qualitätsmanagements bei der Advita Pflegedienst GmbH hatte sie einen Krisenkonzept für die Advita-Einrichtungen entwickelt. „Erst dann sieht man, welche Türen sich nicht mehr öffnen lassen und welche Geräte man nicht mehr bedienen kann“. Auch Silke Cavarero, die das zentrale QM bei der K&S-Gruppe leitet, hat ihre Einrichtungen auf derartige Ereignisse vorbereitet. Insbesondere auf einen Stromausfall ist die Gruppe nun gut eingestellt. In der neuen Folge des Podcasts erzählen die beiden QM-Verantwortlichen, was auch kleinere Einrichtungen mit wenig Mitteln tun können, um im Notfall noch handlungsfähig zu bleiben und die Vorgaben der MUGs zu erfüllen. Außerdem im Gespräch: Marco Krüger von der Uni Tübingen, der einen Einblick in das Projekt Aupik gibt.
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