Betreuung
Motivation in der Betreuung: Haltung macht den Unterschied
Eine positive innere Haltung und gezielte Übungen stärken die Motivation – und wirken sich auf das gesamte Team aus.
Motivation in der Betreuung: Haltung macht den Unterschied: Wie eine dynamische Denkweise die tägliche Arbeit in der stationären Altenpflege bereichert und Herausforderungen mit Zuversicht gemeistert werden können, erläutert die Trainerin und Pflegeexpertin Barbara Schubert in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren exemplarisch an einer fiktiven Betreuungsleitung Anita Bremer.
Motivation beginnt mit der richtigen Haltung
Motivation ist mehr als ein kurzer Impuls – sie braucht eine bewusste innere Haltung. Anita Bremer verkörpert das: Mit positiver Ausstrahlung motiviert sie nicht nur sich selbst, sondern auch Kolleg:innen und Bewohner:innen. Ihr Geheimnis? Sie kombiniert eine lösungsorientierte Denkweise mit kleinen Übungen, wie dem bewussten Lächeln am Morgen. „Studien bestätigen, dass solch gezielte Routinen die Motivation und Lebensfreude fördern können“, weiß die Autorin Barbara Schubert.
Lob und Wertschätzung als Erfolgsfaktor
Lob ist laut Schubert ein einfaches, aber oft unterschätztes Mittel, um Motivation zu stärken. Anita Bremer integriert Lob gezielt in ihren Alltag – sei es durch persönliche Komplimente, kleine Lobkärtchen oder Teamübungen wie den „Rückenzettel“. Dieses bewusste Stärken der Kolleg:innen verbessert nicht nur die Arbeitsatmosphäre, sondern schafft auch ein positives Miteinander. Schubert: „Lob sorgt für Anerkennung und erhöht die Resilienz gegenüber Belastungen.“
Dynamisches Mindset als Schlüssel zum Erfolg
Was Anita Bremer besonders auszeichnet, ist ihr dynamisches Mindset. Sie sieht Herausforderungen nicht als Hindernis, sondern als Chance zur Weiterentwicklung. Kleine Rituale wie die „Fußmattenübung“ helfen ihr, Stress abzustreifen und sich auf Lösungen zu konzentrieren. Ein dynamisches Mindset, so Schubert, lasse sich trainieren: Wer offen für Neues bleibt und aus Fehlern lernt, steigert nicht nur die eigene Motivation, sondern inspiriert auch andere.
Fazit: Motivation ist kein Selbstläufer – sie entsteht durch eine bewusste innere Haltung, regelmäßige Übungen und Wertschätzung. Fachkräfte in der Altenpflege können mit kleinen, aber gezielten Schritten ihren Alltag und den ihres Teams nachhaltig positiv beeinflussen.
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