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Malteserorden hat neuen Präsidenten

Die Generalversammlung der Deutschen Assoziation des Souveränen Malteser-Ritterordens hat in Regensburg den Schatzmeister Ernst Freiherr von Freyberg zum Präsidenten gewählt. Er löst Erich Prinz von Lobkowicz ab, der sich nach achtzehnjähriger Amtszeit nicht mehr zur Wiederwahl gestellt hatte.

Die Generalversammlung der Deutschen Assoziation des Souveränen Malteser-Ritterordens hat in Regensburg den langjährigen Schatzmeister Ernst Freiherr von Freyberg (65) zum Präsidenten gewählt Foto: Büttner/Malteser

Gleichzeitig übernimmt Freyberg auch den Vorsitz des Aufsichtsrates der Malteser Deutschland gGmbH und des Stiftungsrates der Malteser Stiftung.

Die Wahl des Präsidenten der Deutschen Assoziation des Souveränen Malteser-Ritterordens gilt für eine Amtszeit von sechs Jahren und erfolgte statutengemäß als Mehrheitswahl durch die rund 600 Mitglieder des Vereins, die bei der Generalversammlung wählen.

„Die vor über 900 Jahren in Jerusalem gegründeten Malteser sind der älteste Krankenpflegeorden der Christenheit. Die Malteser sind Träger bedeutender katholischer Werke in einem säkularen Umfeld – das ist Präsenz der Kirche inmitten der Gesellschaft. Es geht darum, Nächstenliebe in Wort und Tat zu leben – Jesus Christus und persönlicher Einsatz sind das Fundament unserer täglichen Arbeit für den Nächsten. Die Malteser stehen für Engagement, für soziale Arbeit, Zivilschutz und gelebten gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir sind den staatlichen Institutionen ein verlässlicher Partner. Wir stellen uns den Herausforderungen im Bereich des Gesundheitswesens und humanitärer Hilfeleistungen“, so Freyberg.

Im Jahr 2002 gehörten noch zum Malteser Verbund knapp über 10.000 Hauptamtliche und rund 35.000 Ehrenamtliche. Heute sind es 40.000 Hauptamtliche und 58.700 Ehrenamtliche.