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Profil schärfen: Tagespflege gezielt weiterentwickeln und erfolgreich bleiben

Corona, Inflation und Energiekrise: Tagespflegen haben mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. Gleichzeitig gibt es häufig die intrinsische Motivation, eigene Stärken und Standortvorteile umzusetzen. Das Projekt PROFIL im Bistum Münster bietet neun Tagespflegen Raum zur Reflexion und Weiterentwicklung.

Bild: tadamichi - AdobeStock. Das Projekt „PROFIL” bietet Tagespflegen ein Begleitprogramm, um sich selbst, ihr Konzept und ihr Profil zu reflektieren und erfolgreich weiterzuentwickeln.

Es gebe viele externe Faktoren, die den Wunsch nach Weiterentwicklung und Profilschärfung des eigenen Tagespflegeangebots auslösen, schreibt Natalie Albert vom Referat Altenhilfe und Sozialstationen des Caritasverbands für die Diözese Münster, in der Dezember-Ausgabe der Fachzeitschrift „TP“.

Um das zu verdeutlichen, zitiert sie Uwe Bröcker, Bereichsleitung Ambulante Pflege/Tagespflege Caritasverband im Dekanat Ahaus-Vreden e.V., mit den Worten: „Früher haben wir einfach eine weitere Tagespflege aufmachen können und sie wurde voll. Über Konzepte und besondere Angebote mussten wir uns keine Gedanken machen und so haben wir bestehende Konzepte einfach von einer auf die andere Einrichtung übertragen. Jetzt merken wir, das funktioniert nicht mehr.“

Profil reflektieren und erfolgreich weiterentwickeln

Das Projekt PROFIL – Profilschärfung in der Tagespflege im Bistum Münster des Caritasverbandes für die Diözese Münster biete daher nun ein Begleitprogramm, das den modellhaft teilnehmenden neun Tagespflegen einen äußeren Rahmen stelle, um sich selbst, ihr Konzept und ihr Profil zu reflektieren und erfolgreich weiterzuentwickeln. Neben Projektgruppentreffen zu unterschiedlichen Themen sei das „Herzstück“ des Projektes die „Hausaufgabe“: Jede Einrichtung formuliere und verfolge ein eigenes Projektziel. Die Entscheidung darüber obliege der Einrichtung.

„Im Dezember 2024 findet das Projekt im Rahmen eines Fachtages seinen Abschluss und präsentiert sich unter anderem in Form eines broschierten Handlungsleitfadens“, erklärt Natalie Albert.

Lesen Sie den ganzen Beitrag in der Dezember-Ausgabe der Fachzeitschrift „TP“.