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Wissensmanagement: Sachkenntnisse effektiv nutzen und bewahren
Die steigende Komplexität im Pflegealltag sowie die Personalfluktuation machen das in der Einrichtung nutzbare Wissen genauso wertvoll wie Geld oder Arbeitszeit. Doch wie wird es gezielt genutzt?
Wissensmanagement zielt darauf ab, die Effizienz einer Organisation zu steigern und das unternehmensinterne Wissen effektiv zu bewahren. Konkret bedeute das, das Wissen des einzelnen Mitarbeitenden so zu organisieren, dass es für alle in der Organisation zugänglich sei, betont die Unternehmensberaterin Heike Jurgschat-Geer in der Dezember-Ausgabe der Fachzeitschrift „TP“. Grundsätzlich ließen sich zwei Ansatzpunkte verfolgen: Einerseits gehe es darum, Wissen in standardisierter Form allen Kolleg:innen zugänglich zu machen (explizites Wissen). Andererseits gelte es, das implizite Wissen nutzbar zu machen.
„Zum expliziten Wissen gehört vor allen Dingen Standardwissen mit einer längeren Gültigkeitsdauer“, so die Expertin. Hier gebe es zahlreiche Ansatzpunkte, das Wissensmanagement zu reflektieren und zu optimieren. Eine Diskussion darüber könne beispielsweise ergeben, dass es im Alltag zu umständlich ist, zur Durchführung einer Maßnahme die Verfahrensregelung zu lesen, weil diese in einem Ordner im Büro gelagert sei erst rausgesucht werden müsste. „Wäre die Regelung direkt bei der durchzuführenden Maßnahme hinterlegt, wäre die Verteilung und Nutzung deutlich leichter“, erklärt die Beraterin.
Individuelles Expertenwissen
Pflege- und Betreuungskräfte verfügten zudem über individuelles Expertenwissen, das sogenannte „implizite Wissen“. Dieses zeichne sich dadurch aus, dass die Fachkräfte für eine komplexe Pflege- und Betreuungssituation passende Ideen und Lösungen entwickeln können. Um diese Expertise für alle Mitarbeitenden zugänglich zu machen, böten sich Gelegenheiten des fachlichen Austauschs an. „In Fallbesprechungen hat beispielsweise jeder Einzelne die Möglichkeit hat, sein Wissen zu einem Fall beizutragen und damit für das gesamte Team nutzbar zu machen“, so Jurgschat-Geer.
Lesen Sie den ganzen Beitrag in der Dezember-Ausgabe der Fachzeitschrift „TP“.
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