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Nach schwedischem Konzept
Erinnerungsarbeit, Einbindung der Angehörigen, Farben für die Orientierung – und viel Freiheit und Ruhe. Das zeichnet die Tagespflege St. Anna-Stift Kroge aus. Zugrunde liegt die Pflegephilosophie Silviahemmet®, ein Versorgungskonzept für Menschen mit Demenz, das auf die schwedische Königin Silvia zurückgeht.
Im April 2019 besuchte König Silvia den an die Tagespflege angrenzenden Wohnbereich und Modellstandort nach Silviahemmet® "Silvia” im Kloster St. Anna-Stift.
Foto: Lukas Schramm
"Bei uns passt sich die Einrichtung den Menschen an, nicht umgekehrt”, sagt Marie-Luise Bertels, Leiterin des St. Anna-Stifts Kroge im niedersächsischen Landkreis Vechta in der Februar-Ausgabe der Fachzeitschrift TP. Um 12.00 Uhr Mittag essen, um 15.00 Uhr Bingo – solche festen Tagesabläufe gibt es hier nicht. "Menschen, die an Demenz erkrankt sind, brauchen kein starres System. Im Gegenteil. Sie leben in ihrer eigenen Welt. Unsere Aufgabe ist es, sie sensibel zu beobachten und ihre Bedürfnisse zu erkennen. Wer etwas essen möchte oder sich ein Fotoalbum anschauen möchte, tut dies. Das heißt aber nicht, dass das alle tun müssen.”
Neugier wecken, Anreize setzen, Selbstständigkeit erhalten – das sind die Prinzipien. Es gibt kein auferlegtes Beschäftigungsprogramm. Stattdessen bewegen sich die Pflegekräfte natürlich und unaufgeregt unter den Gästen. Sie sind Vorbild der alltäglichen Verrichtungen. Das sieht einfach aus, folgt aber einer speziellen Pflegephilosophie für Menschen mit Demenz. Sie heißt Silviahemmet® (deutsch: Silvias Zuhause) und geht auf Königin Silvia von Schweden zurück. Im Fokus steht die Erkenntnis, dass bei Demenz das gesamte Umfeld geschult werden muss.
Mehr zur Philosophie Silviahemmet®, die Pflegekräfte und Angehörige gleichermaßen überzeugt, und wie sie in der Tagespflege umgesetzt wird, lesen Sie in der Februar-Ausgabe der Fachzeitschrift TP.
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