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Novent geht in vorläufiges Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung

Die Geschäftsführung der Novent Unternehmensgruppe hat am 29. März 2023 ein vorläufiges Eigenverwaltungsverfahren eingeleitet. „Die Verfahrenseinleitung war erforderlich, da den strukturellen Herausforderungen für deutsche Alten- und Pflegeheime nicht mehr anders begegnet werden konnte“, heißt es vom Unternehmen.

Fabian Blanda, Geschäftsführer, Novent Holding GmbH Foto: Novent

Der Geschäftsbetrieb aller zur Unternehmensgruppe Novent gehörenden Häuser soll uneingeschränkt weiterlaufen. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter:innen werden über die Insolvenzgeldvorfinanzierung für die Monate März bis Mai 2023 sichergestellt. Danach sollen sie wieder wie gewohnt aus dem Unternehmen gezahlt werden.

Mithilfe des nunmehr eingeleiteten Sanierungsverfahrens können die bereits begonnene Sanierung und der eingeleitete Investorenprozess der Unternehmensgruppe konsequent fort- und erfolgreich umgesetzt werden, heißt es von Unternehmensseite.

„Wir sind zuversichtlich, dass wir mit dem nunmehr eingeleiteten Verfahren die Grundlage für den Erhalt der Häuser der Novent Gruppe gelegt haben“, führt Fabian Blanda, Geschäftsführer der Novent Holding GmbH, aus.

Im letzten Jahr hat die Holding 16 Pflegeheime, eine Tagespflege und vier Standorte mit betreutem Wohnen von Korian übernommen.