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Märchen und Demenz – Projekt verlängert

Die Präventionsmaßnahme „Es war einmal… M�rchen und Demenz“ wird um ein weiteres Jahr verlängert und findet insgesamt zum dritten Mal statt. Die Maßnahme ist ein Kooperationsprojekt von Märchenland e. V. aus Berlin und der AOK Baden-Württemberg. Zu den landesweit bereits 65 teilnehmenden Pflegeeinrichtungen kommen nun weitere 50 hinzu, so der Verein in einer Pressemitteilung.

Professionelle "Demenzerzähler" besuchen im Rahmen des Projektes Pflegeeinrichtungen und veranstalten dort Märchenstunden mit den pflegebedürftigen Personen. Bild: Märchenland - Deutsches Zentrum für Märchenkultur

Dazu erklärt Andreas Kaiserauer, Geschäftsbereichsleiter Vorsorge und Prävention bei der AOK Baden-Württemberg: „Nach zwei erfolgreichen Durchgängen in Baden-Württemberg, freuen wir uns, die präventive Wirkung des Märchenerzählens weiteren Bewohnerinnen und Bewohnern erlebbar zu machen.“

Das Ziel der Maßnahme, die Lebensqualität der pflegebedürftigen Menschen zu verbessern, soziale Interaktionen anzuregen und den Pflegealltag der Beschäftigten zu entlasten, sei im vergangenen Jahr trotz Corona vollumfänglich erreicht worden. Die Evaluation des Projekts habe gezeigt, dass die kognitiven Fähigkeiten gesteigert wurden.

In der hybrid angelegten Präventionsmaßnahme übernehmen professionelle Demenzerzähler vier regelmäßig stattfindende Märchenstunden in der jeweiligen Einrichtung. Neben den analogen Erzählstunden kommen digitale Märchenstunden und thematisch abgestimmte Arbeitsmaterialien zum Einsatz.