Pflegepraxis

Hitzeschutz: Gesundheitssenatorin und Fachleute informieren

Mehrere Akteure informierten in Berlin über den Schutz vor Hitze. Anlass ist der Hitzeaktionstag am 14. Juni. Es handle sich um eine unterschätzte Gefahr, so Gesundheitssenatorin Ina Czyborra und Ärztekammerpräsident Thomas Bobbert.

Bild: Adobe Stock/Corri Seizinger

Über strukturelle Vorkehrungen im Gesundheitswesen hinaus würde nun mit einer Kampagne die Bevölkerung gewarnt und Tipps für den Ernstfall gegeben, hieß es in einer Ankündigung. Im vergangenen Frühjahr war das Aktionsbündnis Hitzeschutz Berlin von der Berliner Ärztekammer, der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) sowie der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege initiiert worden. Seinerzeit wurden etwa Musterpläne für ein hitzetauglicheres Gesundheitswesen vorgestellt. Angestrebt wird eine Vorreiterrolle Berlins bei dem Thema.

Der Hitzeaktionstag am 14. Juni steht laut der KLUG unter dem Motto „Mit Hitze keine Witze“. Im Zentrum mehrerer Veranstaltungen soll dann die Frage stehen, wie man sich sehr kurzfristig auf mögliche extreme Hitzeereignisse in diesem Sommer vorbereiten kann.

Der Deutsche Wetterdienst nutzt zwei Warnstufen: Eine Warnung vor einer starken Wärmebelastung wird nach eigenen Angaben herausgegeben, wenn die gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag bei etwa 32 Grad oder darüber liegt. Überschreite die gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag einen Wert von 38 Grad, so werde vor einer extremen Wärmebelastung gewarnt.