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Studie: Potenziale und Risiken von KI in der Sozialwirtschaft heraus
Die Arbeitsstelle für Sozialinformatik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt erforscht mit Unterstützung von Althammer & Kill die Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Sozialwirtschaft.
Die Nutzung von KI steht in der Sozialwirtschaft gerade in den Startlöchern. In einer Reihe von Projekten werden verschiedene Technologien erprobt und viele Organisationen experimentieren bereits mit ChatGPT oder anderen KI-Tools. „Unklar ist bislang jedoch,“ so Prof. Helmut Kreidenweis, Leiter der Studie zu KI in der Sozialwirtschaft, „wie die Führungsriege der Branche insgesamt zu dem Thema steht und wo sie Unterstützung benötigt, um die Potenziale dieser Technologie sinnvoll zu nutzen und Risiken zu erkennen“.
Mit Hilfe einer repräsentativen Befragung will die Arbeitsstelle für Sozialinformatik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt nun herausfinden, auf welchem Niveau sich der Wissenstand zu KI bei Leitungskräften in der Sozialwirtschaft befindet, welche möglichen Nutzungsszenarien sie für ihre Organisation sehen und welche Chancen, Risiken und Hemmnisse aus ihrer Sicht bestehen. Ebenso soll ermittelt werden, wo Bedarf nach externer Beratung zu diesem Themenfeld besteht. Eingeleitet wird die Studie mit einer explorativen Expertenbefragung, zusätzlich werden auch die Software-Anbieter für die Sozialwirtschaft nach bereits vorhandenen bzw. in Entwicklung befindlichen KI-Anwendungen sowie nach künftigen Potenzialen befragt.
Als Unterstützer für dieses Projekt konnte die Althammer & Kill GmbH & Co. KG aus Hannover gewonnen werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Unternehmen ist auf Beratung im Bereich Datenschutz, Informationssicherheit, Cloud- & Cyber-Security und Compliance spezialisiert und berät und begleitet unter anderem Sozialträger. „Die Digitalisierung entwickelt sich mit KI rasant weiter. Insbesondere sozialen Einrichtungen und Organisationen fällt es schwer, Schritt zu halten. Darüber hinaus haben sie mit ihrem hohen Maß an sensiblen Daten besondere Verantwortung im Umgang mit digitalen und KI-getriebenen Anwendungen“, so Geschäftsführer Thomas Althammer, „Wir möchten einen Beitrag dazu leisten, die Nutzung moderner Digitaltechnologien in der Sozialwirtschaft verantwortungsvoll voranzubringen.“
Die Studie ist im Dezember 2023 gestartet, erste Forschungsergebnisse sollen im Sommer 2024 vorliegen.
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