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Waldbaden: Eine Bereicherung für Menschen mit Demenz

Beim Waldbaden genießt man achtsam die heilsame Atmosphäre des Waldes. Waldbaden kann für Menschen mit Demenz eine bereichernde Erfahrung sein. Es schafft eine Umgebung, die die Sinne anspricht, Stress reduziert, sanfte Bewegung fördert, soziale Interaktionen erleichtert und die Immunfunktion stärkt.

Die Gartentherapie ist ein guter Ansatz, Menschen mit Demenz die Natur näherzubringen. Beim Waldbaden geht es jedoch tiefer in die "wilde Natur". Bildquelle: Annette Bernjus.

Waldbaden hat sich als eine wirksame und unterstützende Praxis für Menschen mit Demenz erwiesen. „Die natürliche Umgebung des Waldes bietet eine Vielzahl von positiven Einflüssen auf ihr physisches und mentales Wohlbefinden“, erklärt Annette Bernjus, Lehrerin für Taijiquan und Körperarbeit sowie Entspannungs- und Naturpädagogin, in der Februar-Ausgabe der Fachzeitschrift „TP“. Herausfordernde Verhaltensweisen könnten durch die Reduzierung von Stress minimiert werden, bei den Menschen kehre eine innere Ruhe ein und der emotionale Zustand verbessere sich.

Verbesserte kognitive Funktionen

Zudem fördere das Waldbaden fördert sanfte körperliche Aktivitäten, die die Mobilität und die kognitiven Funktionen verbessern könnten. „Oft beginnen Menschen mit Demenz, die so gut wie nichts mehr gesprochen haben, draußen eine Unterhaltung mit anderen“, berichtet Annette Bernjus. Und weiter: „Beim angeleiteten Waldbad werden die Menschen durch viele unterschiedliche sensorische Übungen zum Mitmachen ermutigt. Der Wald bietet wunderbare Möglichkeiten, und Erinnerungen werden schnell wachgerufen.“

Lesen Sie den ganzen Beitrag in der Februar-Ausgabe der Fachzeitschrift „TP“.

Im Downloadbereich von „TP“ stehen Ihnen zudem Tipps und Checklisten zu folgenden Themen zur Verfügung:

  • Was ist bei einem Waldbad mit Menschen mit Demenz zu beachten?
  • Ein Teamtag im Wald
  • Ablauf eines Waldbades mit Menschen mit
    Demenz in der Praxis