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Pflegeunternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten
„Die Meldungen über wirtschaftliche Schwierigkeiten bis hin zur Insolvenz von Unternehmen in der professionellen Pflege reißen nicht ab. Das ist nicht nur ein Alarmsignal an die Branche, sondern auch an Politik und Gesellschaft“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilungen verschiedener Pflegeverbände.
„Wenn jetzt nicht schnell gehandelt wird, wird die flächendeckende Versorgung mit professioneller Pflege bald ernsthaft gefährdet sein“, sagt Thomas Knieling, Bundesgeschäftsführer des VDAB.
Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverbandes Pflege ergänzt: „Wer die Versorgung sichern will, muss die Existenz der Pflegeunternehmen sichern – ohne sie geht es nicht. Wir brauchen Aufbau statt Abbau von ambulanten und stationären Pflegekapazitäten!“
Negative Zukunftsaussichten
Andrea Kapp, Bundesgeschäftsführerin des bad e.V. betont: „Laut einer aktuellen Umfrage unter unseren Mitgliedsunternehmen sehen 76 % ihre Zukunftsaussichten eher negativ. Das ist keine Basis für Innovationen und Investitionen. Dem gilt es politisch entschlossen entgegenzutreten.“
Timo Stein, Vorsitzender des APH stellt abschließend fest: „Wir wollen mit dieser Petition aufrütteln und klarmachen, dass es für viele Unternehmen schon fünf nach zwölf ist! Wir laden alle Verbände, Einrichtungsträger, Angehörige und Pflegebedürftige ein, mit uns gemeinsam für die Zukunft der professionellen Pflege einzustehen und unsere Forderungen zu unterstützen!“
Die Bundesregierung müsse jetzt schnell die Existenz der Pflegeunternehmen sichern, indem sie dafür sorgt, dass
- alle Kostenträger die vorgeschriebenen Zahlungsfristen einhalten,
- alle Personal- und Sachkosten, die für die Pflege aufgewendet wurden, refinanziert werden,
- Anträge auf Vergütungsanpassungen nach sechs Wochen als genehmigt gelten, sofern die Kostenträger bis dahin untätig geblieben sind,
- der gesetzliche Anspruch auf „Wagnis und Gewinn“ am Umsatz sofort verbindlich gemacht wird.
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