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Die Erinnerungen bewahren
Im Zeitzeugenprojekt der ASB Tagespflege "An der Berste” erzählen Gäste ihre persönlichen Erlebnisse zu geschichtlichen Ereignissen ihrer Heimatstadt Lübben. Das Besondere: In Zusammenarbeit mit dem Stadt- und Regionalmuseum werden diese Erinnerungen dokumentiert und ausgestellt.
Das Zeitzeugenprojekt hat das Ziel, die Erinnerungen der Gäste zu dokumentieren und auszustellen.
Foto: Werner Krüper
In jeder Tagespflege berichten Gäste über die Vergangenheit – persönliche Erfahrungen und Schicksale, ihren Berufsalltag oder die Geschichte ihrer Region. In Lübben im Spreewald haben diese Erzählungen Tagespflegeleitung Peter Mularczyk auf die Idee gebracht, Lebenserinnerungen zu bewahren. "Wir hören so viele interessante Geschichten von unseren Gästen”, sagt Mularczyk in der Februar-Ausgabe der Fachzeitschrift TP, "es wurde Zeit, sie zu dokumentieren, damit sie nicht verloren gehen.” In Corinna Junker, Leiterin des Stadt- und Regionalmuseums Lübben, hat er eine Kooperationspartnerin gefunden, die mit genauso viel Begeisterung und Engagement wie er das Zeitzeugenprojekt voranbringt. "Man kann viel aus Geschichtsbüchern erfahren, aber der persönliche Blick auf geschichtliche Ereignisse ist wesentlich authentischer und spannender”, so Junker.
In moderierten Interviews berichten Gästen über Themen, die sie vorher selber festgelegt haben. Das Spektrum reicht von der Geschichte Lübbens bis 1945 und danach, Krieg, Flucht, Vertreibung, der Versorgung in Ostdeutschland, der Wendezeit bis hin zu Handwerkstechniken, dem Alltag und Gebäuden, Straßenamen – wo war was. Diese Gespräche werden von einem professionellen Kamerateam aufgenommen, später geschnitten und für die Museumsbesucher aufbereitet. Diese haben dann die Möglichkeit, eine Übersicht oder Infos zu einzelnen Themen zu bekommen.
Mehr zum Projekt "Lebenserinnerungen bewahren" lesen Sie in der Februar-Ausgabe der Fachzeitschrift TP.
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