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Diskussionspapier zu KI in der Langzeitpflege veröffentlicht
Wie kann Künstliche Intelligenz sinnvoll in der Pflege eingesetzt werden – ohne den professionellen Anspruch aus den Augen zu verlieren? Ein neues Grundsatzpapier der Freien Wohlfahrtspflege lädt zur Diskussion ein.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) hat – koordiniert vom Paritätischen Gesamtverband – ein Diskussionspapier veröffentlicht, das sich mit dem verantwortungsvollen Einsatz von KI in der Langzeitpflege befasst. Ziel ist es, die Perspektive der professionellen Pflege frühzeitig in die Entwicklung und Anwendung technischer Lösungen einzubringen, heißt es auf der Seite Alter, Pflege und Demenz NRW.
Im Zentrum stehen Leitgedanken, wie KI-Systeme so gestaltet und genutzt werden können, dass sie die pflegerische Arbeit sinnvoll unterstützen – ohne pflegeethische Grundsätze oder die Rolle von Pflegefachkräften zu untergraben. Technische Innovationen sollen laut dem Papier stets im Einklang mit dem Pflegeverständnis und den Vorbehaltsaufgaben der professionellen Pflege stehen.
Das Dokument richtet sich insbesondere an Entwickler:innen, Wissenschaftler:innen und Pflegepraktiker:innen, die an einer verantwortungsbewussten Gestaltung digitaler Pflegezukunft mitwirken wollen. Es versteht sich als Einladung zum fachlichen Dialog über Chancen, Risiken und Grenzen von KI in der Versorgung älterer Menschen.
Leitungskräfte von Tagespflegeeinrichtungen können das Papier nutzen, um sich in Debatten über Digitalisierung fachlich fundiert einzubringen – etwa wenn es um Fragen der Prozessoptimierung, Dokumentation oder Assistenzsysteme geht. Vorschläge und Anregungen zur Weiterentwicklung des Papiers können an die zuständige Referentin beim Paritätischen, Barbara Boos, per E-Mail an altenhilfe@paritaet.org gerichtet werden.
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