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Führungskompetenz: Körpersprache bewusst nutzen
Körpersprache wird im Führungsalltag häufig vernachlässigt. Dabei ist sie ein wesentlicher Mosaikstein, um die Inhalte von Aussagen deutlich auf den Punkt zu bringen. Stefan Güsgen gibt wichtige Tipps.
Stefan Güsgen arbeitet als selbständiger Coach, Trainer und Organisationsentwickler. In der August-Ausgabe der Fachzeitschrift „TP“ identifiziert er fünf wesentliche Elemente beziehungsweise Erfolgsfaktoren der nonverbalen Kommunikation.
Physische Distanz
Durch bewusstes Verändern der eigenen Position im Raum könne eine Person ihre Botschaften verstärken und eine größere Wirkung erzielen, so der Experte. „Wer aufsteht, signalisiert Bereitschaft und Offenheit, was wiederum die Zuhörer ermutigen kann, aufmerksamer zu sein und sich stärker einzubringen.“
Offene Körperhaltung
„Eine offene Körperhaltung, gekennzeichnet durch entspannte Schultern, direkten Blickkontakt und offene Arme, vermittelt oft Vertrauen und Offenheit“, erläutert Güsgen. Insbesondere in Situationen, in denen Vertrauen aufgebaut werden soll, könne eine offene Haltung den Unterschied zwischen einer erfolgreichen und einer weniger erfolgreichen Interaktion ausmachen.
Blickkontakt halten
Blickkontakt zu halten sei in Gesprächen essenziell – und zwar besonders in schwierigen Gesprächen. „Ein ausgewogener Blickkontakt signalisiert Aufmerksamkeit und Respekt, ohne das Gegenüber zu bedrängen“, unterstreicht der Coach. Um dies effektiv zu gestalten, helfe die Regel der „3 x A“: Ansprechen mit Namen, Anschauen, Atmen.
Achtsame Präsenz
Eine beständige, ruhige Körperhaltung wirke nicht nur beruhigend, sondern auch vertrauensvoll. „Dies kann eine positive Wirkung auf Ihr Umfeld haben, da Menschen tendenziell eher dazu neigen, ruhigen und selbstsicheren Personen zu vertrauen“, so Güsgen.
Sprechtempo und Tonlage
„Die Anpassung von Tonlage und Sprechtempo ist entscheidend für die Wirkung, die unsere Worte haben“, betont der Experte. Eine klare, feste Stimme vermittele Selbstsicherheit, was besonders in beruflichen Kontexten wichtig sei.
Lesen Sie den ganzen Beitrag mit weiteren ausführlichen Erläuterungen der einzelnen Elemente in der August-Ausgabe der Fachzeitschrift „TP“.
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