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Inklusives Zusammenleben: Mit sozialen Innovationen zur Selbstbestimmung
Wie können Tagespflegen mit sozialen Innovationen die Zukunft des Alterns prägen? Und was ist eigentlich sozial innovativ? Der Index „Soziale Innovation für das Altern” des Kuratorium Deutsche Altershilfe und des Deutschen Hilfswerks unterstützt Projekte und Einrichtungen bei Einschätzung und Umsetzung.
Wie wünschen wir uns eigentlich die Gesellschaft – und damit auch die Räume und Einrichtungen – in die wir „hineinaltern“? Dieser Frage gehen Caroline Rehner und Veronika Schneider vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) im aktuellen Schwerpunktthema „Soziale Innovationen“ der Juni-Ausgabe der Fachzeitschrift „TP“ nach. Zur konkreten Gestaltung der Zukunft des Alterns seien gemeinsame Visionen notwendig, so die Expertinnen: „Ideen, Konzepte, Strategien und Taten verändern die sozialen Räume, wo Menschen im alltäglichen Leben aufeinandertreffen und wo sie miteinander altern.“ Und hier kämen dann die sogenannten „sozialen Innovationen” ins Spiel.
Auch wenn es für diesen Terminus bislang keine einheitliche Definition gebe, ließen sich zwei zentrale Elemente formulieren: Erstens, dass es sich um einen Wandel der sozialen Beziehungen, Systeme und Strukturen handele, und zweitens, dass dies einem menschlichen Bedürfnis oder Ziel diene oder dass damit ein gesellschaftlich relevantes Problem gelöst werde. “ Sie haben das Potenzial, die Systeme, Einstellungen und sozialen Praktiken so zu modifizieren, dass Demütigung und Exklusion verhindert und inklusives Zusammenleben gefördert wird“, unterstreichen Rehner und Schneider. Und dies betreffe auch unmittelbar die Tagespflege.
„Index Soziale Innovation für das Altern“
In den Jahren 2021 bis 2022 wurde vom KDA ein Projekt durchgeführt, in dem Qualitätskriterien sozial innovativer Projekte im Feld der Alter(n)shilfe entwickelt wurden. „Als Wert sozialer Innovation wurde hier das Grundrecht auf Teilhabe, Selbstbestimmung und Selbstständigkeit gesetzt“, so die KDA-Mitarbeiterinnen in „TP“. Mit Blick auf die praxisnahe Umsetzung und Förderung von konkreten Projekten oder Einrichtungen für das Altern sei der „Index Soziale Innovation für das Altern“ entwickelt worden.
Als qualitatives Auswertungstool umfasse er einen Fragenkatalog, der die Wirkung von Projekten und Maßnahmen prüfe und eine automatisierte grafische Auswertung der Ergebnisse liefere. Über die Selbst- und Fremdeinschätzung von Projekten hinaus könne der Index als Leitfaden und Impulsgeber genutzt werden, um sozial innovative Modellprojekte umzusetzen oder bestehende Organisationen neu- oder umzugestalten.,
Lesen Sie den ganzen Beitrag – inklusive einer Vorstellung der zwölf zentralen Merkmale sozialer Innovationen – in der Juni-Ausgabe der Fachzeitschrift „TP“.
Info: Das Auswertungstool „Index Soziale Innovation für das Altern” sowie begleitende Materialien stehen ab 27. Juni 2024 unter kda.de/posia_index zur Verfügung.
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