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Kompetenzen nutzen: Das Personal entwickeln

Auch, wenn es so scheint, dass in Tagespflegen nicht viele Neuerungen erfolgen bzw. Veränderungen erforderlich sind, so unterliegen diese Unternehmen dennoch einem ständigen Wandel. Daher ist eine stetige Personalentwicklung notwendig.

Es gibt viele Methoden, mit denen die Personalentwicklung umgesetzt werden kann. Bild: Blue Planet Studio - AdobeStock.

Neue Erkenntnisse aus den Expertenstandards, die Einführung einer neuen EDV-Dokumentation oder die Veränderungen in der Angebotsstruktur durch den Wechsel der Gäste können Beispiele dafür sein, warum sich das Wissen und die Kompetenzen der Mitarbeitenden in Tagespflegen verändern müssen.

Die Entwicklung beginne dabei bereits mit dem ersten Tag, betont der Diplom-Psychologe und Unternehmensberater Frank von Pablocki in der Januar-Ausgabe der Fachzeitschrift „TP“: „Sie erhalten während der Einarbeitung schon wertvolle Hinweise darauf, welche Kompetenzen bei den einzelnen Mitarbeitenden vorhanden sind“, so der Experte. Fehlendes Wissen müsse durch Mentoren im Rahmen der einzelnen Einarbeitungssequenzen nachgeschult werden.

Persönliche Entwicklung der Mitarbeitenden fördern

Allerdings sollten nicht nur die Fachlichkeit, sondern auch die persönliche Entwicklung der Mitarbeitenden gefördert werden: „Deshalb sollten regelmäßige Beurteilungs- und Entwicklungsgespräche geführt werden“, so der Berater. „Diese orientieren sich an den Stellen- und Aufgabenbeschreibungen des einzelnen Mitarbeitenden und an den zu beurteilenden Verhaltensweisen.“ Ziel dieses Gespräches sei es, dass den Mitarbeitenden neben einer Verhaltensbeurteilung auch mögliche weitere Entwicklungsschritte aufgezeigt werden.

Und dann gebe es da natürlich auch noch das Feld der Fort- und Weiterbildungen. Hier rät Frank von Pablocki, gemeinsam mit den Mitarbeitenden die Themen zu priorisieren: „Was benötigen wir an zusätzlichem Wissen, um unser Kerngeschäft sicherzustellen? Welche Rückmeldungen haben wir von Prüfbehörden erhalten? Welche Trends sind gerade ‚in der Szene‘ zu beobachten und was wünschen sich die Mitarbeitenden an Themen?“

Lesen Sie den ganzen Beitrag in der Januar-Ausgabe der Fachzeitschrift „TP“.