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Leitung: Führung neu denken – und Wirtschaftlichkeit sichern
Der Fachkräftemangel betrifft Pflegeeinrichtungen ganz besonders. Um als Unternehmen den daraus resultierenden Herausforderungen zubegegnen, muss ein ganzheitliches Umdenken stattfinden. Dazu gehört auch das Hinterfragen altbewährter Führungskonstruke.
Faire Gehälter sowie wertschätzende und sinnstiftende Arbeit sind Themen der Zeit, um Mitarbeitende langfristig an ein Unternehmen zu binden. Hierbei seien alle Führungskräfte – von der Unternehmensleitung bis hin zur Teamleitung – gefragt, betont Sarah Müller-Sixer, ehemalige Leiterin eines Sozialdienstes und Wirtschaftspsychologin, in der Juni-Ausgabe der Fachzeitschrift „TP“.
„Organisationen mit einer ausgeprägten hierarchischer Führungskultur müssen sich zu einer teamorientierten Selbststeuerung transformieren“, so Müller-Sixer. Diese Entwicklungen gingen auch an Tagespflegeeinrichtungen nicht spurlos vorbei. „Dies kann als massive Chance betrachtet werden, eine Balance aus bewährten Führungsmethoden mit neuen Ansätzen zu entwickeln und zu erhalten.“
Potenziale erkennen und nutzen
Führung bedeute im heutigen Kontext auch, auf Führung zu verzichten. Gemeint ist hier das Ausleben von Machtverhältnissen. Müller-Sixer: „Die Rolle einer modernen Führungskraft konzentriert sich vielmehr darauf, Potenziale der einzelnen Teammitglieder zu erkennen und diese gezielt zu nutzen, um für alle (das schließt die Organisation und Kundenzufriedenheit mit ein), das beste Ergebnis herbeizuführen.“
Die Unternehmen selbst und deren Führungskräfte müssten sich jetzt unumgänglich damit konfrontieren, dass die Unternehmenskultur angepasst werden muss, um den Anforderungen der unterschiedlichen Generationen gerecht zu werden und somit die Zukunft aktiv zu gestalten.
Lesen Sie den ganzen Beitrag inklusive vieler Praxis-Tipps in der Juni-Ausgabe der Fachzeitschrift TP.
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