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Mediennutzung in der Tagespflege: Digitale Teilhabe ermöglichen
Die Tagespflege Hückelhoven hat für ihre Gäste eine Medienwerkstatt eingerichtet. Hauptziel ist die soziale Teilhabe älterer Menschen im digitalen Zeitalter zu stärken. Dazu gehören Smartphone-Kurse oder auch digitale Fotoshootings.
Die Tagespflege Hückelhoven nimmt seit 2023 an dem vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (NRW) geförderten Programm „Miteinander digital” teil. Im Laufe der letzten 1,5 Jahre wurde in der Tagespflege eine Medienwerkstatt eingerichtet. Dabei handelt es sich um einen multifunktionalen Raum in der, „in dem Treffen und Kurse stattfinden, bei denen sich jeder Teilnehmer entsprechend seines Vorwissens, seiner Interessen und Kompetenzen bezüglich digitaler Medien und Medientechnologien einbringen kann“, erläutert Projektleiter Markus Kremers. „So wird nicht nur die Teilhabe älterer Menschen an der digitalen Welt gefördert, sondern auch ihr Wohlbefinden durch soziale Interaktion gestärkt.“
Zu den Angeboten, die bereits im Rahmen der Medienwerkstatt umgesetzt wurden, gehören laut Kremers unter anderem Mediensprechstunden, Smartphone-Kurse, das Kennenlernen von Apps für Seniorinnen und Senioren sowie Sozialen Netzwerken, digitale Reiseplanungen oder auch die Erstellung digitaler Schulungsvideos und die Einrichtung eines EM-Studios.
Digitales in der Tagespflege: Viel positive Reseonanz
„Nicht nur bezüglich des Erlernens digitaler Kompetenzen im Umgang mit Smartphone oder Tablets, gab es immer wieder positives Feedback der Teilnehmer“, berichtet Kremers. „Vor allem auch die digitale Reiseplanung oder das EM-Studio zeigten, dass alle mit Freude und Einsatz dabei waren und sich zunehmend mit den Projekten identifizierten.“
Insgesamt gelte es, geduldig und einfühlsam zu sein, wenn man Gäste bei der Nutzung digitaler Medien unterstütze und sie heranführen möchte, so Kremers. „Ausreichend Zeit einzuräumen, um sich mit den neuen Technologien vertraut zu machen sowie ein ständiges Ermutigen, die Klärung von Fragen und das Anbieten von Hilfestellungen sind ebenfalls ständig zu beachtende wesentliche Aspekte.“
Lesen Sie den ganzen Beitrag in der Septemberausgabe der Fachzeitschrift „TP“.
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