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Nina Warken soll Bundesgesundheitsministerin werden

CDU-Chef Friedrich Merz hat die Liste der künftigen CDU-Ministerinnen und -Minister vorgestellt. Eine Überraschung ist Nina Warken aus Baden-Württemberg als neue Bundesgesundheitsministerin.

Nina Warken (CDU) Foto: Tobias Koch

Nina Warken stand bislang nicht auf der Liste derjenigen, die das Bundesgesundheitsministerium in dieser Legislaturperiode übernehmen könnten.

Unterstützt wird sie von den Parlamentarischen Staatssekretären Georg Kippels und Tino Sorge. Warken, eine Juristin mit Schwerpunkt in der Innen- und Rechtspolitik, übernimmt eines der komplexesten Ressorts der Bundesregierung. Ihre bisherige Tätigkeit konzentrierte sich auf den Rechtsausschuss und innenpolitische Themen.

Georg Kippels ist seit 2013 Mitglied des Bundestages und bringt als langjähriges Mitglied des Gesundheitsausschusses sowie als Obmann im Unterausschuss Globale Gesundheit umfassende Erfahrung in der Gesundheitspolitik mit.

Tino Sorge ist ebenfalls seit 2013 Bundestagsabgeordneter und war gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion; er hat sich insbesondere für die Digitalisierung des Gesundheitswesens engagiert.

Bei der Bundestagswahl im Februar erzielte sie mit rund 43 Prozent die meisten Erststimmen aller Abgeordneten in ihrem Bundesland. Die 45-Jährige ist ausgebildete Rechtsanwältin, seit 2013 Mitglied des Bundestages und derzeit CDU-Generalsekretärin in Baden-Württemberg. Sie gilt als enge Vertraute von Landesparteichef Manuel Hagel, der an den Koalitionsverhandlungen in Berlin beteiligt war und Warkens Kandidatur offenbar unterstützt.

Nach dem Koalitionsvertrag stellt die CDU künftig sieben der insgesamt 17 Ministerinnen und Minister, ebenso wie die SPD. Drei Ressorts gehen an die CSU.