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Notbetreuung in Tagespflegen

In fast allen Bundesländern sind die Tagespflegen mittlerweile per Verordnung geschlossen (Stand Ende März 2020). Eine Notbetreuung ist zur Sicherstellung der Versorgung vorgesehen. Was für organisatorische Fragestellungen ergibt sich daraus für die Tagespflegeleitung?

Auch die Tagesstruktur und Planung der Aktivitäten gehören jetzt evaluiert. Diese sollten möglichst unter Wahrung der räumlichen Distanz der Gäste voneinander durchgeführt werden können.

Foto: Karl Heinz Spremberg/©spuno - Fotolia.com

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In der April-Ausgabe der Fachzeitschrift TP befasst sich Heike Jurgschat-Geer, Inhaberin Beratung im Gesundheitswesen, mit der Notbetreuung in Tagespflegen, die viele Leitungskräfte nun organisieren müssen.

Im ersten Schritt, empfiehlt sie, gilt es zu überprüfen, ob bei Ihren Gästen und in Ihrem Quartier ein Bedarf für eine Notbetreuung besteht. Die anzulegenden Kriterien werden in den einzelnen Bundesländern definiert. In der Regel gehören dazu pflegende Angehörige, die in systemrelevanten Berufen arbeiten und daher die Pflege zuhause nicht sicherstellen können oder Gäste, bei denen aus anderen Gründen die Pflege zuhause nicht gewährleistet werden kann. Es sei zu empfehlen, die Entwicklung zu beobachten und regelmäßig zum Beispiel einmal wöchentlich zu überprüfen. "Je länger die Krisensituation andauert desto belastender kann sich die Situation für das informelle Helfernetz darstellen", so die Expertin.

Der ganze Beitrag steht für Sie vorab bereits im Download-Bereich von TP zur Verfügung.