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Pflegenachwuchs: Attraktiv für junge Talente werden

Parallel zur steigenden Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften in der Pflege sinkt das Angebot: Die stationäre und ambulante Altenpflege ebenso wie die Tagespflege gilt vielen – besonders jungen Menschen – als unattraktiver Job. Ein paar Tipps, wie es Einrichtungen gelingen kann, für den Pflegenachwuchs interessant zu werden.

Der jüngeren Arbeitsgeneration sind Möglichkeiten zur individuellen Entwicklung und das Maß an Gestaltungsfreiheit im beruflichen Umfeld wichtig. Bild: Monster Ztudi / AdobeStock (Symbolbild).

Worin unterscheiden sich die Pflegeeinrichtungen in ihrer Attraktivität und was macht eine Tagespflege gerade für junge Menschen attraktiv? Diesen Fragen geht die Organisationsberaterin Dr. Dana Janas in der Januar-Ausgabe der Fachzeitschrift „TP“ auf den Grund.

„Im Kern ist ein Unternehmen dann attraktiv, wenn die Mitarbeitenden eine starke emotionale Bindung aufweisen“, so die Expertin. „Dies ist dann der Fall, wenn sie sich mit den Werten und Zielen des Unternehmens identifizieren und wenn ihnen das Wohlergehen der Organisation am Herzen liegt.“ Gelebte und verlässliche Werte eines Unternehmens seien zwar für Mitarbeitende aller Generationen wichtig und handlungsleitend. Junge Generationen legten darauf jedoch häufig einen ganz besonderen Fokus.

Kommunikation auf Augenhöhe

Wichtig sei zudem die „richtige“ Kommunikation. „Für junge Generationen ist eine Kommunikation auf Augenhöhe, der Verzicht auf förmliche Anreden, das Duzen sowie das offene Ansprechen von Missständen und kritischen Themen oft eine Selbstverständlichkeit, die sie auch in der Arbeitswelt erfüllt haben möchten“, erklärt Dr. Dana Janas. Und: Ein wertschätzendes, sachbezogenes Feedback zur eigenen Arbeitsleistung tue den meisten Menschen gut. Junge Generationen hätten sich jedoch nicht selten an ein häufiges Feedback gewöhnt – bedingt durch eine Änderung der Erziehungsstile und das „Einschwei- ßen” einer Feedbackkultur über die sozialen Medien. „Für Führungskräfte bedeutet dies ein enges ‚Dranbleiben‘, eine hohe Gesprächstaktung und einen guten Blick auf das Wirken der Mitarbeitenden, damit ein faktenbezogenes Feedback möglich ist“, so die Expertin.

Lesen Sie den ganzen Beitrag in der Januar-Ausgabe der Fachzeitschrift „TP“.