Nachrichten

Projekt GAP: Arbeitsbedingungen verbessern – Zufriedenheit stärken

Mitarbeitende wirksam entlasten, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf optimieren und bessere Arbeitskonditionen im Berufsalltag schaffen: Das sind zentrale Ziele des Projektes „Gute Arbeits bedingungen in der Pflege (GAP)”. Auch Tagespflegeeinrichtungen können von den maßgeschneiderten Coachings profitieren.

Die Tagespflege entscheidet selbst gemeinsam mit ihrem Coach, welche und wie viele Themen umgesetzt werden sollen. Bild: Monster Ztudio - AdobeStock (Symbolbild).

Seit 2021 unterstützt Claudia Moll (MdB), Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, mit ihrem Projekt „Gute Arbeitsbedingungen in der Pflege zur Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf (GAP)” Pflegeeinrichtungen und Pflegedienste dabei, ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern. „Bundesweit machen etwa 450 Einrichtungen mit und mehr als ein Drittel haben ihr GAP-Projekt bereits erfolgreich abgeschlossen“, berichtet Carolin Gurisch, Mitarbeiterin der GAP-Geschäftsstelle, in der April-Ausgabe der Fachzeitschrift „TP“.

„Gemeinsam mit einem persönlichen Coach werden zu Beginn Herausforderungen und Stärken der Einrichtung analysiert“, so Gurisch. Dabei stünden neben den Führungskräften insbesondere die Mitarbeitenden im Fokus, die zur Bewertung ihrer Arbeitsbedingungen eingeladen würden. „Die Zufriedenheitswerte werden mit einem bundesweiten Benchmarking verglichen, um Handlungsnotwendigkeiten zu identifizieren. Anschließend werden die Themen zur Verbesserung ausgewählt, die für die Einrichtung am relevantesten sind.“

25 Coaching-Themen

Insgesamt biete das GAP-Projekt 25 Coaching-Themen zur Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf an. Diese seien in folgende fünf Schwerpunktbereiche unterteilt:

  • Arbeitszeit- und Dienstplangestaltung
  • Kommunikation mit Beschäftigten
  • Personalentwicklung, Qualifizierung, Führung
  • Kommunikation mit Kund:innen
  • Familienfreundliche Unternehmenskultur

„Bereits während der Projektteilnahme werden Teamgeist und Zusammenhalt der Mitarbeitenden gestärkt“, erläutert Gurisch. „Langfristig profitieren die Einrichtungen von der Verbesserung der Arbeitsbedingungen und einer erhöhten Mitarbeitendenzufriedenheit.“

Lesen Sie den ganzen Beitrag in der April-Ausgabe der Fachzeitschrift „TP“.