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Tagespflege zukunftssicher machen: Jetzt die richtigen Weichen stellen

Wie der Untermehmensberater Udo Winter feststellt, habe sich die Tagespflege in den letzten 30 Jahren konzeptionell und strukturell leider nur unwesentlich verändert. Daher gelte es dringend, die Konzepte und Strukturen zu überdenken.

Bild: jozefmicic - AdobeStock. Die Mehrzahl der neuen Tagespflegeeinrichtungen werden im Verbund mit Seniorenwohnungen und/oder ambulanten Wohngruppen geplant. Die Tagespflege wird nicht nur als Pflegeeinrichtung, sondern als multifunktionaler Treffpunkt konzipiert.

Unpassendes Raumangebot, unzeitgemäße Öffnungszeiten: Udo Winter, Unternehmensberater und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Tagespflegen, kritisiert in der April-Ausgabe der Fachzeitschrift TP einen Reformstau bei vielen aktuellen Tagespflege-Angeboten.

Tagespflege immer im Verbund mit anderen Angeboten

Zukünftig, so der Experte, sei es wichtig, variable und multifunktionelle Einrichtungen zu konzipieren. Dazu gehöre unter anderem Tagespflege immer im Verbund mit anderen Angeboten kombinieren – also etwa Tagespflege und Seniorenwohnungen und/oder Kurzzeitpflege und/oder Gästewohnungen). Auch ein flexibles Raumangebot (mehr Räumlichkeiten für Gruppenangebote und Möglichkeit zur Nutzung als Begegnungsstätte bzw. Stadtteilcafé) sei unerlässlich.

Während eine neue Generation der Tagespflegeeinrichtungen – also Einrichtungen, die in den letzten Jahren gegründet und derzeit geplant werden – schon mehr den aktuellen Anforderungen entsprächen, müssten auch Bestandseinrichtungen müssen sich dringend konzeptionell und strukturell an die sich verändernden Rahmenbedingungen anpassen.

Lesen Sie den ganzen Beitrag April-Ausgabe der Fachzeitschrift TP.

Tipp: Mehr zum Thema erläutert Udo Winter auf dem TP Kongress vom 9. bis 10. Mai in Essen.