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VDAB fordert Strukturreform in den ersten 100 Tagen
Der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) hat ein Positionspapier verfasst, das nach eigener Aussage als Prüfstein für die Wahlprogramme dienen und gleichzeitig eine Agenda für die nächste Bundesregierung sein kann.
„Die Schwerpunkte der bisherigen Pflegepolitik müssen hinterfragt werden. Gemessen am Ergebnis sind die Weichen in der Vergangenheit falsch gestellt worden. Der Personalmangel hat sich weiter verfestigt, die Kosten sind rasant gestiegen, viele Pflegeunternehmen sind in wirtschaftlicher Schieflage und die Versorgungslücken werden größer“, sagt Bundesgeschäftsführer Thomas Knieling. Die neue Bundesregierung sollte aus Sicht von Knieling und dem VDAB schon in den ersten einhundert Tagen eine Strukturreform auf den Weg bringen, die vier Ziele in den Blick nimmt:
- Die nachhaltige Finanzierung der Pflegeversicherung
- Die Stabilisierung der Pflegeunternehmen und damit der Versorgung
- Den echten Bürokratieabbau
- Reform der Pflegeversicherung hin zu mehr Flexibilität und unternehmerischer Freiheit
„Wir fordern diese Punkte schon seit Jahren ein und wir wollen mit dem Positionspapier klarmachen, dass jetzt konsequent umgesteuert werden muss, damit auch in Zukunft jeder, der professionelle Pflege braucht, sie auch bekommen kann“, so Knieling.
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